Archiv vom Dezember 1998

Tag 108

Da nun schon 17 Tage vergangen sind, bevor ich über diesen Tag schreiben kann, fasse ich mich dementsprechend kurz. Eigentlich haben wir von früh bis spät nur die Fahrzeuge vom Vortag gereinigt und die Halle im T-Bereich gesäubert. Am Nachmittag konnte ich dann endlich in meinen lang ersehnten Neujahrsurlaub fahren. Zwar mit etwas Verspätung, aber immerhin.


Tag 107

Für die Woche ist dies der wohl anstrengenste Tag dieser Woche. Zumindest sind wir gleich nach dem Frühstück in den T-Bereich. Heute bin ich glücklicherweise beim Vorkommando eingeteilt, zusammen mit Mross, Baraniouk und Hocke. Als alle Fahrzeuge abmarschbereit waren, sind wir schonmal in den Verfügungsraum Luhner-Forst gefahren. Und dies geschah nicht, wie sonst, mit einem 2 Tonner, sondern wir sind mit einem Wolf volles Rohr durch den Wald gerauscht. Schon nicht schlecht, wa ein Wolf so abkann. Nachdem wir unseren Stellplatz gefunden hatten, sind wir nochmal kurz in die Kaserne gefahren und haben Karten und Trassband geholt. Zurück im Luhner-Forst, sind wir nach ein paar hübschen Cross-Einlagen zum Essen wieder reingefahren. Mittags gab es dann Knödel mit Kassler und eckligem Rotkohl. Pünktlicher als sonst, sind wir um 12.00 Uhr in den Luhner-Forst gefahren. Nachdem die Strecke nochmal abgefahren wurde, bin ich etwas weiter vorne in Stellung gegangen und habe solange gewartet, bis die Tonner-Kolonne auch gekommen ist, um diese dann den Weg zu zeigen. Als alle Tonner durch waren, bin ich zurück in den Verfügungsraum und habe mich dort mit Baraniouk für die nächste Stunde in den Alarmposten begeben. Die anderen haben während der Zeit die Tonner getarnt. Als Resumee meinte der Leutnant, dass wir sehr gute Leistung gezeigt haben und er mit uns recht zufrieden ist.
   Nach Abbau und Verlassen des Luhner-Forstes sind wir nach einer kleinen Autowäsche wieder zurück in den T-Bereich gefahren. Nachdem alle die Autos wieder reingefahren hatten, sind wir zum krönenden Abschluss zum Block zurück gelaufen.


Tag 106

Da lobt man mal das Frühstück und schon ist es am nächsten Morgen schon wieder total beschissen. Danach sind wir mit Nässeschutz und Koppeltragehilfe samt Helm und Gewehr, zum T-Bereich, um wieder einen Kfz-Marsch durchzuführen. Um kurz vor neun ging es dann endlich los. Leider musste ich heute, da ein paar Fahrer ausgefallen sind, auf einem Tonner hinten auf der Sitzbank platznehmen. Nach ca. zwei Stunden sind wir auf der Pio-Lichtung angekommen, um schon mal das Tarnen der Fahrzeuge für den Nachmittag vorzunehmen. Zum Mittag gab es leckeren Hackbraten mit Kartofflen und komischer Nachspeise, eine Art Schokopudding mit Kirschen. Den Nachmittag haben wir dann damit verbracht, dass ich, Schumi, Classen und Stuffz Dreyer (Smudo) den Tonner mit Anhänger getrant haben. Nach einer guten Stunde war dieser auch kaum noch zu sehen. Schon erstaunlich, was ein Tarnnetz so bewirken kann. Im Anschluss an den Dienstschluss und dem Abendbrot sind ich, Sattelkau, und Nutz nach remen gefahren, enn ich brauchte noch unbedingt ein neues Schloss, da ich meins am Sonntag zerstören musste. Ich hatte nämlich die Schlüssel für mein Schlos am Spind zu Hause vergessen. Nutz und Sattelkau wollte in Bremen dann noch nach Weihnachtsgeschenken schauen. Alles in allem ein doch ganz guter Tag. Und es sind ja sowieso nur noch zwei Tage, bevor es in den Urlaub geht.


Tag 105

Zum Frühstück gab es wieder richtig viel Cornflakes und diesmal sogar mit Milch. Bem Sport sind einige von uns heute nur gelaufen, da zum Fußballspielen zu viel Leute da waren. Bis zum Mittag haben wir dann die Fahrzeuge für den heutigen Kfz-Marsch vorbereitet. Nach einem sehr leckeren Mittagessen (Hänchenschnitzel, Kroketten und Griesbrei) ging es dann nach einiger Zeit endlich los. Zuerst sind wir mit 5 Tonnern im Umkreis der Kaserne rumgefahren. Zurück auf dem Kasernengelände mussten wir feststellen, dass zwei Tonner wegen gerissener Keilriemen ausgefallen sind. Anschließend sind wir zur Pionierwiese, um dort die Tonner im Wald abzustellen und diese zu tarnen. Die Tonner haben wir dann noch schnell zurück in die Halle gehfahren und dann war nach einem kurzen Antreten für heute Dienstschluss. Am Abend gab es dann noch Natural Born Killers und Pulp Fiction auf Video zu sehen.

Lustiges im Nachtrag (bei McDonalds in Bremen):

Ich zum Verkäufer: “Ein 9er Chicken McNuggets”
Verkäufer: “Eine Juniortüte?”
Ich: “Ein 9er Chicken McNuggets”
Verkäufer: “Eine Juniortüte?”
Ich zum dritten Mal: “Nein, ein 9er Chicken McNuggets”
und dann hatte es der Verkäufer endlich, dass ich ein 9er Chicken McNuggets wollte.


Tag 102, 103 u. 104

Wochenende (dienstfrei)


Tag 101

Nach dem Frühstück hieß es seit langem mal wieder Sport. Im Anschluss sollten wir noch die Sporthalle reinigen, da wir an einem Tag mit Straßenschuhen in die Halle gegangen sind und Behring sich darüber tierisch aufgeregt hat. Zum Mittag sind wir noch in Grün essen gegangen, bevor wir uns in den kleinen Diener geschmissen haben, um am Jahresabschlussessen teilzunehmen. Leider ist beim Essen nichts mehr bei uns hinten am Tisch angekommen, außer Pilze und Soße. Zumindest war um 16.30 Schluss mit Essen und bis 18.00 Uhr sollten wir uns selbstständig unterhalten, bevor es endlich nach Hause ging. Im Zug habe ich diesmal herrlich geschlafen, was nicht gerade die Regel ist.


Tag 100

Tja, einerseits ist es unglaublich, dass nun doch schon 100 Tage vorbei sind. Allerdings muss man auch sehen, dass noch 204 Tage vor mir liegen. Trotz alledem ist auch dieser Tag vorüber gegangen. Das Frühstück allerdings war ein riesen Witz. Als Beilagen gab es nur noch Schnitt- und Schmelzkäse, außerdem gab es heute keine Magarine mehr, sondern nur noch Butter und die Milch für die Cornflakes fehlte auch. Dann folgte ein ähnlicher Tagesablauf wie gestern. Bis Mittag waren wir unten in der Halle und haben mehr oder weniger Nichts gemacht. Zum Mittag gab es übelsten Bohneneintopf. Damit ich aber trotzdem satt geworden bin, gab es glücklicherweise Wurstbrötchen als Beilage. Zurück im T-Bereich haben wir noch ein wenig sauber gemacht, da der Leutnant auch da war. Um 14.30 Uhr sind wir dann wieder runter in die Mehrzweckhalle und haben Fußball gespielt. Nochmal kurz vor dem Zugführerbüro angetreten und dann war Dienstschluss. Am Abend haben die Uffze noch eine Kiste Bier für die Neuen ausgegeben.


Seiten (2): [1]2

Gehörgangsreste

Zwitschern

Röhrenfutter

Netzhautflimmern

Kategorien

Aida (282)
Bundeswehr (159)
Flimmerkiste (16)
Geocaching (40)
Homepage (13)
Leinwand (37)
Rauschen (78)
Simracing (142)
Spielwiese (9)
Vinyl (10)
WordPress (3)