DOM 1 – Daytona

Daytona Daytona Daytona
Auf einem Superspeedway weiß man ja vorher nie, wie das Rennen am Schluss ausgeht. Zumal dies auch noch das erste Rennen der Saison war, mit jeder Menge Fahrern, die sich vorher vielleicht noch nicht auf der Rennstrecke begegnet sind. So hieß es für mich schon vorher, ankommen, ankommen, ankommen und nicht beim Big One dabeizusein.
Quali lief super, mit Platz vier war ich durchaus zufrieden. So sanken zumindest zu Beginn die Chanchen, in einen Unfall verwickelt zu sein. Froher Hoffnung fuhr ich den Führenden hinterher und konnte auch im ersten Drittel des Rennens auf Platz zwei vorfahren. Mein erster Patzer passierte mir bei einem Restart. Ich kam nicht gleich an einem Lapper vorbei und schon hatten mich Volker Hackmann und Marcus Jirak innen überholt. Wieder zwei Plätze verloren aber immernoch glücklich bis Rennmitte in keinen Unfall geraten zu sein, fuhr ich weiter meinen Rhythmus.
Bei noch gut 45 zu fahrenden Runden kam die entscheidende Yellow, denn mit einer Tankfüllung kommt man in Daytona gute 40 Runden vorwärts ohne weitere Yellows. So hat die führende Gruppe beschlossen auf Risiko zu gehen und zu versuchen, das Rennen zu Ende zu fahren und auf ein paar weitere Yellows zu hoffen. Irgendwie noch irritiert von den taktischen Gedankenspielen, tanken, nicht tanken, hab ich doch glatt meinen Platz in der Boxengasse verpasst und habe quer eingeparkt. Nach einigen Hin und Her wurde endlich getankt. Zu retten war da natürlich nichts mehr.
Wieder auf der Strecke war ich nun irgendwo um Platz 20 herum. So konnte ich auf Nummer sichergehen und zwei Runden später, kurz vor dem Restart, nochmal ein bisschen Sprit nachholen und neue Reifen aufziehen. Damit war zumindest für mich klar, auch ohne weitere Yellows durchfahren zu können. Nach dem Restart ging eine teilweise recht aufregende Aufholjagd los, quer duch die weiter hinten schon arg beschädigten Fahrzeuge. Einige Runden später, fand ich mich auch schon wieder auf Platz zehn wieder. Nach der Aktion beim Boxenstopp also noch ganz gut gerettet.
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Dann, bereits auf Platz sechs liegend, die Top 5 vor Augen, passiert 15 Runden vor Schluss doch noch ein Unfall direkt vor mir. Martin Thiemt steht auf der Strecke quer und ich kann nicht mehr wirklich ausweichen. Ein paar Meter weiter gibt’s gleich nochmal einen Kontakt mit einem Fahrzeug. Glück im Unglück, der Motor lebt noch, qualmt nicht, läuft nicht aus und meine Motorhaube ist nur wenig verformt. Das hat aber letztlich gereicht mir gute 5mph an Top Speed zu kosten. So konnte ich nun bei noch 13 zu fahrenden Runden auf Platz fünf liegend nur noch beten nicht vom Feld hintermir durchgereicht zu werden. Bis zum Ende konnte ich noch gut gegenhalten und bin als Neunter über die Ziellinie.
Insgesamt ein doch gutes aber durchwachsenes Rennen mit vielen Höhen und Tiefen. Immerhin bin ich angekommen und das auch noch in der Top 10. Zwar wäre noch mehr drin gewesen, aber mit dem Ergebnis bin ich recht glücklich. Auf nach North Carolina…

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