Ju-on (Takashi Shimizu, Japan 2000)

Ju-on PosterEs sieht aus wie ein ganz normales, alltägliches Haus… aber das ist es nicht. Etwas Furchtbares ist hier geschehen, und nun lauert das unsagbar Böse in den Räumen. Ein Fluch, der sich manifestiert, der jeden gnadenlos verfolgt, der einmal einen Fuß über die Schwelle gesetzt hat… e-m-s

So könnte eine knappe Zusammenfassung der Handlung des Horrofilms Ju-on aussehen. Und diesmal ist es kein Splatterfilm, der mit Make-Up und Specialeffects den Zuschauer im Fernsehsessel zusammenzucken lässt. Takashi Shimizu sah sich durch Filme wie Ringu inspiriert selbst einen Horrofilm zu schaffen, der auf recht suptile aber sehr wirksame Art und Weise eine unheimliche Atmosphäre aufbaut. Der DV-Look des Films tut dabei sein übriges.
   In mehreren Episoden zeigen sich jedesmal aufs Neue die entsetzlichen Auswirkungen des Fluches. Dabei beginnt es stehts ruhig, leise und unaufällig. Langsam aber stetig wächst die Spannung bis ins teil Unerträgliche, das einem oft kalte Schauer den Rücken runterlaufen. Seit Filmen wie Ringu und Dark Water habe ich mich nicht mehr so gegruselt. Da boten in der letzten Zeit Horrorfilme aus den USA zwar nette Unterhaltung aber nicht wirklich guten Horror.
   Zu den nachfolgenden Filmen Ju-on 2, Ju-on: The Grudge sei soviel gesagt, dass diese auf der Handlung des ersten Teils aufbauen, aber atmosphärisch nicht an diesen rankommen. Die Forstetzungen (zu Ju-on: The Grudge 2 kann ich noch nichts sagen) sind nicht unbedingt ein Must-see. Zwar recht solide umgesetzt und auch sehr gute Horrofilme mit einigen Schockmomenten, aber ansich nur dem Verständnis des ersten Teils dienlich.
   Wer sich also mal wieder ordentlich gruseln möchte und ein Faible für asiatische Horrorfilme hat, dem sei Ju-on wärmstens ans Herz gelegt. Dabei aber nicht vergessen vorher das Licht auszuschalten und allein im dunklen Kämmerlein den Fernseher anzuschalten, um sich dann einem unvergesslichen Nervenkitzel auszusetzen.

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