DOM 1 – North Carolina

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Diese Woche gibt es wieder ein paar Bildchen vom Rennen. Da war der Bluescreen letzte Woche zum Glück wohl eine einmalige Sache. Nun aber zum Eigentlichen. Das vorletzte Rennen der Saison in North Carolina. Frische 54°F und bewölkter Himmel. Durch die stark überhöhten Kurven und dem recht kurzen Oval ist „The Rock“ dennoch sehr anspruchsvoll bei der Setupwahl.
   Im Practice und dem anschließenden Qualifying konnte ich gut mit den besten Fahrern mithalten. Beim Rennen sollte ich dann als Achter an den Start gehen. Zuvor musste ich im Warmup aber noch ein passendes Setup finden. Schon zu Beginn bemerkte ich, dass das momentane Setup sehr loose war und dieses auch nach einigen Runden nicht besser wurde, sondern eher noch schlechter. Nach einem Wechsel auf ein gänzlich anderes Setup war ich aber sehr zufrieden. Zwar schob dieses insgesamt mehr über die Vorderachse, aber war bei weitem nicht so loose am Kurvenausgang. Und da ich mit den Erfahrungen aus den letzten DOM-Rennen bereits sehr lange Stints erwartete, setzt ich auf das etwas stabilere, aber etwas langsamere, Setup.
   Nun ging es los. Um nicht zu viel zu riskieren ging ich recht vorsichtig ans Werk. Durch den Start auf der Außenlinie musste ich so schon zu Beginn einige Fahrzeuge passieren lassen. Danach stabilisierten sich aber meine Rundenzeiten und ich hielt Anschluss an die Top 10. Dies ging recht lange so weiter. Nach gut 40 Runden merkte ich aber eine recht schnelle Verschlechterung des Fahrverhaltens meines Wagens. Während ich nun mit starkem Untersteuren am Kurveneingang und immer stärker werdenden Übersteuern am Kurvenausgang, schienen meine Verfolger bei weitem nicht so schlechte Reifen zu haben. So musste ich die Wagen hinter mir passieren lassen. Mit diesem Setup konnte ich um keinen Platz mehr kämpfen.
   So entschied ich dann auch unter Grün einen Boxenstopp einzulegen. Ich hatte wohl ein gutes Zeitfenster erwischt, denn danach konnte ich mich vom 19. Platz bis auf Platz 11 verbessern. Nach einer Gelbphase hatte ich also „nur“ drei Plätze verloren. Allerdings wusste ich nun, dass ich bei einem längeren Stint, zum Ende hin, keine Chance mehr hatte diesen Platz zu halten. So kam dann auch lange Zeit keine Gelbphase und der Zustand meiner Reifen verschlechterte sich wieder rapide. Schon einige Runden war mir nun Denis Terze auf der Spur. Bis ich dann in Runde 154 meinen Wagen ausgangs Turn 2 nicht mehr halten konnte und bei einem Gegenlenken in die Mauer rauschte. Nach dem Abpraller traf ich dabei Denis seitlich und wir drehten uns auf der Backstraight. Im Replay konnte ich dann nochmal schmerzlich sehen, dass da die Schuld ganz bei mir zu suchen ist. Denis hatte da bis zu dem Zusammenstoß sehr gut reagiert. Dies tut mir umso mehr leid, da wir schon letzte Wochen aneinander geraten sind.
   Danach war ich bereits vier Runden zurück und es war auch keine Verbesserung der Platzierung in Sicht. Erstaunlicherweise kam ich am Ende doch noch auf Platz 13 liegend ins Ziel. Allerdings werden dazu noch Strafpunkte kommen. Alles in allem kein gutes Rennen. Das Setup passte nicht und dann noch einen Unfall verursacht. Mal schauen wieviel Strafpunkte es gibt und ob ich dann überhaupt noch im letzten Rennen in Homestead teilnehmen darf.

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