Wiederentdeckung des deutschen Films

Ich sollte mal wieder öfters deutsche Filme schauen. Denn in den vergangenen Wochen sah ich erfreulicherweise gute Filme aus deutschen Landen. Warum ich in der Vergangenheit Filme aus meiner Heimat eher gemieden habe? Es lag wahrscheinlich hauptsächlich an Komödien ala Traumschiff Surprise, 7 Zwerge, Otto – Der Katastrofenfilm oder Der Schuh des Manitu. Alles nur sehr mittelmäßige Filme, die mir irgendwie die Lust auf mehr verdorben haben. Nun aber zu den Entdeckungen, die mich in Zukunft wieder positiver auf Produktionen aus Deutschland blicken lassen.
   Zum einen war da Alles auf Zucker! von Dani Levy. Als vor einigen Wochen die Diskussion um seinen neuen Film Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler in den Medien losging, wollte ich einfach mal schauen worauf ich mich einließe, wenn ich den neuen Film von Levy sehen würde. Gesehen habe ich den Film mit Helge Schneider zwar noch nicht, aber mit dem Humor von Dani Levy kann ich definitiv etwas anfangen, so zumindest in Alles auf Zucker. Eine erfrischende Komödie die Lust auf mehr vom jüdischen Regisseur macht.
   Der zweite Film war Lola rennt. Eigentlich hätte er in meinem Pflichtprogramm sein müssen, da der Film ja ansich schon gut sein muss, wenn er auch im Ausland große Erfolge feiern konnte und immerhin von Tom Tykwer inszeniert wurde. Aber aus obengenannten Gründen habe ich mir den Film, trotz zahlreicher und berechtigter Empfehlungen, erst jetzt angesehen. Und ich wurde 80 Minuten lang sehr gut unterhalten, mit toller Musik, sympathischen Schauspielern, einer interessanten Handlung und einer, für deutsche Verhältnisse, ungewohnt dynamischen Kamera. Rundum ein sehr gelungener Film.
   Kandidat Nummer 3 war Willenbrock. Die Möglichkeit bei der Premiere in Magdeburg dabei zu sein hatte ich leider verpasst. Warum der Film ausgerechnet im beschaulichen Magdeburg Premiere feierte? Ganz einfach. Der Schauplatz der Handlung ist nämlich genau dort, in meiner Heimatstadt. Schon allein deswegen quasi ein Muss für mich. Jetzt, etliche Monate später, habe ich den neuesten Film von Andreas Dresen auch endlich gesehen. Er gefiel mir sehr gut und für mich war es faszinierend mal das Stadtbild von Magdeburg im Kinoformat zu sehen. Wirklich schade, dass ich ihn nicht auf der großen Leinwand schauen konnte.

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