GNOS – Darlington

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Nach einem sehr spannenden, aber leider mit Strafpunkten behafteten Rennen, ging es heute nach Darlington. Eine Strecke die kaum Platz zum Überholen bietet und besonders bei Longruns Alles vom Fahrer abverlangt. So hatte ich mir auch nichts besonders vorgenommen und wollte nach dem desaströsen Abschneiden beim letzten DOM-Rennen – es gab 100 Strafpunkte bei nur 94 eingefahrenen Punkten – einfach nur mitrollen und wieder Spaß am Rennen haben.
   So baute ich auch ein sehr sicheres Setup und übte im Pratice noch etwas für das Qualifying. Belohnt wurde das Ganze mit einem fünften Startplatz. Somit konnte ich eventuellen Unfällen im Mittelfeld erstmal aus dem Wege gehen. Doch schon beim Rennstart der erste Zwischenfall. Kaum waren die Führenden über die Start-Ziel-Linie gefahren, wurde auch schon die erste Gelbphase ausgerufen. Dabei ging wohl etwas schief und das Feld konnte sich nicht richtig hinter das Pacecar einsortieren. Ich bekam die ganze Zeit vom Spotter „Stay behind the Pacecar“ ins Ohr gebrüllt, doch dafür hätte ich mich eine Runde zurückfallen lassen müssen. So beschloss ich in die Box zu fahren und diese Sache klären zu lassen. Wen wundert es, dafür gab es natürlich eine Black Flag, für Überholen unter Gelb. Nachdem sich, für die anderen Fahrer, auch nach vier weiteren Runden, die Situation nicht geklärt hatte, wurde kurzerhand beschlossen das Rennen neu zu starten. Und so hieß es neues Rennen, neues Glück.
   Leider ging nach dem Neustart das Rennen zu Beginn sehr gelblastig los. Nach guten 40 Runden des Startens und ,wegen den Gelbphasen, wieder Runterbremsens, fand das Feld dennoch zusammen und es folgte der erste lange Greenstint. Da Matthias Bayer vor dem letzten Restart der zweite Gang gebrochen war, konnte ich mich, nach Schwenken der Grünen Flagge, bereits in Turn 1, an Matthias vorbei, auf Position eins vorkämpfen. Nun führte ich das Fahrerfeld eine ganze Weile an. Dabei versuchte ich möglichst reifenschonend zu fahren, um bis zur Leerung des Tankes draußen bleiben zu können und möglichst wenig Zeit auf die Verfolger zu verlieren. Dies ging ganz gut. Ungefähr in Runde 90 wurde das Rennen nochmal durch eine Gelbphase unterbrochen. Zuerst fand ich mich, nach dem Boxenstopp, auf Platz zwei wieder. Aber bereits wenige Runden später konnte ich mich zurück auf die erste Postion fahren. Bei den nun folgenden gut 50 Runden konnte zwar Andre Bittner eine Zeit lang Anschluss halten, aber musste sich dann doch zurückfallen lassen. Bei noch ungefähr 40 zu fahrenden Runden begannen einige Fahrer unter Grün zu pitten. Meine Reifen waren zwar nicht mehr die Besten, aber ich wollte so lang wie möglich noch draußen bleiben. Nachdem aber nur noch vier Fahrer in der Leadlap fuhren, beschloss ich nun auch einen Boxenstopp einzulegen und dadurch einen möglichen Vorsprung bis zum Ziel auszubauen. Aber kaum war ich in die Boxengasen eingebogen, da kam auch schon eine Gelbphase. Glück im Unglück war für mich, dass ich noch nicht an der Box stand und ich durch die Boxengasse fahren konnte und so zumindest in der Leadlap blieb. Den anschließenden Boxenstopp verpatzte ich dann auch noch. Ich fuhr zu weit links an die Mauer und so konnten nur die rechten Reifen gewechselt. Dies war insofern nicht ganz so tragisch, da ich sowieso als letzter der Leadlap gezählt wurde.
   Die Krönung der Pechsträhne war dann noch ein „End of longest line“. Wobei mir der Grund nicht ganz klar war. Da ich ansich nicht zu schnell in der Box unterwegs war. So musste ich mich beim Restart, bei noch gut 35 zu fahrenden Runden, hinter die Lapper einordnen und verlor dadurch zu Beginn den Anschluss an die beiden Führenden. Aber ich konnte mich gut durchs Feld arbeiten und konnte 15 Runden vor Schluss Andre Bittner überholen. Jetzt war nur noch Matthias Bayer vor mir und ich war fest entschlossen meinen ersten Sieg in diesem Jahr zu holen. Leider sollte es heute noch nicht reichen. Zwar konnte ich mich bis auf 0,5 Sekunden an Matthias heranarbeiten, aber durch meinen Kampf bei den Lappern und einigen Fahrfehlern, wenige Runden vor Rennende, musste ich Matthias ziehen lassen und beendete das Rennen auf einem sehr guten zweiten Platz. Gratulation an Matthias Bayer, dem es ohne den zweiten Gang dennoch gelang das Rennen für sich zu entscheiden. Momentan läuft es in der GNOS ausgezeichnet. Zumindest um einiges besser als in der DOM. Mal sehen, was mich dort am Donnerstag erwartet.

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