DOM – Texas

        
So macht ein Rennen Spaß. Nach den doch sehr gelblastigen DOM-Veranstaltungen der letzten Wochen, gab es heute auf dem Texas Motor Speedway fast ausschließlich grüne 200 Runden. Nur ein paar Mal wurde das Rennen unterbrochen und so konnten endlich wieder die Taktiker die Bühne betreten und ich war bis zum Ende immer fast ganz vorne mit dabei.
   Am Dienstag konnte ich mich schon ausführlich mit der Streckencharakteristik auseinandersetzen und fuhr heute im Practice nur noch einen Longrun, um das Fahrverhalten nach einer langen Grünphase nochmal auszuloten. Kurz vor dem Qualifying wurden nochmal ordentlich schnelle Runden gedreht und dann wurde es ernst. Ansich hatte ich maximal mit einer Top10 Platzierung im Qualifying gerechnet. Draus geworden ist aber ein hervorragender 5. Startplatz. Sehr zufrieden drehte ich im Warmup einige Runden und bereitete mich dann so langsam auf das Rennen vor.
   Bereits zu Beginn konnte ich Torsten Eberius überholen und fuhr, hinter Conrad Wegener, den beiden Führenden Hackmann und Towler hinterher. Dabei hatte ich eine tolle Sicht auf die Beiden, die sich bereits in den ersten Runden einen schönen Kampf um die Führung lieferten. Irgendwann kam dann die erste Gelbphase. Alle fahren in die Box, so auch ich. Meine Platzierung hat sich bis dahin nicht geändert. Es folgt die erste längere Grünphase. Immer reifenschonend, aber dennoch im Windschatten von Conrad Wegener, drehe ich eine um die andere Runde. Einige Zeit später schließt eine Verfolgergruppe aus fünf Fahrern auf und geht schließlich an mir und Wegener vorbei. Meine Reifen sind aber weiterhin so gut, dass ich ohne Probleme hinter der Gruppe, nun auf dem 10. Platz, hinterherfahren kann.
   Ansich glaubte ich schon an den ersten Boxenstopp unter Grün und richtete danach auch meine Strategie aus. Aber zumindest jetzt wurde ich erstmal enttäuscht. Eine Gelbphase unterbrach den schönen ersten Longrun. Nach dem Boxenstopp kam ich auf der 9. Position wieder auf die Strecke. Nach dem Restart folgten nochmal zwei kurze Gelbphasen, bei der aber keiner aus der Spitzengruppe an die Box fuhr. Danach eine sehr lange Grünphase. 60 Runden später wurde es langsam Zeit in die Box zu fahren. Ich konnte mich zwischenzeitlich wieder bis auf den 7. Platz vorarbeiten und bog jetzt langsam in die Boxengasse ein. Ich betete jetzt nur noch, dass ausgerechnet jetzt keine Gelbphase kommt. Und ich hatte Glück. Nach dem Stopp komme ich auf dem 5. Platz wieder auf die Strecke. Auf meinen Vorder- und Hintermann habe ich gute fünf Sekunden Puffer und bahne mir meinen Weg durch die letzten verbliebenden Überrundeten.
   Es sind noch gut 50 Runden zu fahren. Was mir schon vor dem letzten Boxenstopp unter Grün auffiel, Martin Thiemt hatte anscheinend ein sehr gutes Setup, bzw. konnte er ausgezeichnet mit seinen Reifen haushalten. Denn schon nach wenigen Runden stürmte er nach vorn und machte so einige Positionen gut. Dadurch verlor ich meinen soliden 5. Platz. Bei noch gut sechs zu fahrenden Runden gab es die letzte Gelbphase für heute. Bis auf einige Überrundete bleibt die komplette Spitze draußen. Jetzt versuchte ich nur noch meine Position zu halten, in keinen Unfall verwickelt zu werden und einen ausgezeichneten 6. Platz nach Hause zu bringen. Aber beim Restart hatte ich nochmal Glück. Aus welchem Grund auch immer, rutscht Stefan Lippert, auf der Frontstretch, quer über die Wiese. Eine Gelbphase wird nicht ausgerufen und ich beginne meine letzten beiden Runden. Angegriffen werde ich nicht mehr und profitiere durch den Ausrutscher von Lippert. Das Rennen beende ich auf einem hervorragenden 5. Platz.
   So kann es von mir aus weitergehen, sowohl was die Art der Rennen betrifft als auch die Platzierung. Dann also bis in einer Woche auf dem Talladega Superspeedway. Da wird es wieder heißen: Hauptsache ankommen!

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