DOM – Talladega

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Da ist wieder so einer, ein Superspeedway, diesmal in Talladega. Und ich weiß nicht so recht, ob ich mit dem Ergebnis glücklich sein soll. Ansich ist ein 8. Platz durchaus solide und bei einem 40 Fahrer starken Feld sowieso. Aber es hätte durchaus mehr sein können. Ich möchte hier jetzt aber nicht zu weit vorgreifen und beginne erstmal am Anfang.
   Im Practice noch etwas am Setup, für die 69°F, bei bewölktem Himmel, und leichten Wind aus südlicher Richtung, geschraubt. Die Temperaturen, das Fahrverhalten auf der Inside- und Outside-Line überprüft und danach so langsam auf das Qualifying vorbereitet. Ich machte mir auch keine großen Sorgen, da ich mich eigentlich immer in den Top 10 qualifizieren konnte. So kam es auch, Platz acht. Das war erstmal geschafft. Im Warmup stimmte ich die Gänge nochmal für den Start ab und dann ging es auch schon los.
   Bereits nach den ersten Runden die erste Gelbphase. Nach dem Restart konnte ich gut mitschwimmen, bis jemand aus der Spitze auf den Apron kam und Rauch aufstieg. Zum Glück gab es keinen Unfall, da alle sehr gut reagiert haben und einen Kontakt vermeiden konnten. Dumm nur, dass ich dicht hinter Matthias Bayer fuhr. Als er bremste konnte ich eine Kollision nur noch durch ein Ausweichen auf die obere Linie verhindern. Dabei tuschierte ich leicht die Mauer und hatte danach auch einen leichten aerodynamischinen Schaden an der vorderen rechten Seiten. Zwar konnte ich im Draft noch die Pace mitgehen, aber um Positionen konnte ich nicht mehr kämpfen. Glücklicherweise kam wenig später doch eine Gelbphase. Als in der Box alle anderen auch ihre Reifen wechselten, ging ich auf Risiko und wies meine Crew an, nur aufzutanken und die Schäden, so weit wie möglich, zu beheben. Dabei spülte es mich von Platz 12 wieder in die Top 10.
   Nach dem Restart konnte ich einem Unfall, direkt vor mir, auf der Backstraight, erfolgreich ausweichen und machte so wieder drei Plätze gut. Bis zur nächsten Gelbphase lief erstmal alles normal. Position gehalten, keinen Unfall verursacht und den Anschluss an die Spitze nicht verloren. Als denn Gelb ausgerufen wurde, ging der vor mir fahrende Martin Thiemt plötzlich auf der Backstraight in die Eisen und drehte sich. Ansich hätte jetzt die Ansage vom Spotter kommen müssen, dass ich ihn wieder passieren lassen soll. Diese kam aber nicht und da ich auch nicht wusste, was mit Martin weiter passierte, reihte ich mich wieder normal ein. Als alle in die Boxgasse einbogen, brüllte der Spotter, zwei Meter vor der Einfahrt, dass ich Martin Thiemt vorbeilassen soll. Reagieren konnte ich darauf nicht mehr, und neben mir, bekamen noch einige Fahrer hinter mir ein Black Flag. Diese mussten wir bei Restart absitzen und verloren dadurch eine Runden auf den Führenden.
   Jetzt folgte aber eine tolle Aufholjagd, der unglücklichen Lapper. Im Fünferpack kassierten wir die vor uns Fahrenden und konnte uns bis zur nächsten Gelbphase, zwar sehr knapp aber erfolgreich wieder zurückrunden. Danach fand ich mich zwar auf Platz 17 wieder, aber dafür wieder in der Leadlap. Danach konnte ich erstmal durchatmen, denn dies war mit Abstand die beste Aktion in diesem ansonsten eher langweiligen Rennen. Spannend wurde es dann nochmal gut 40 Runden vor Schluss. Da ich sowieso hinten war, ging ich kurz vor dem Restart nochmal an die Box, um nochmal frische aufziehen zu lassen und den Tank randvoll mit Sprit zu füllen. Dadurch könnte ich bei keiner weiteren Gelbphase gerade so durchfahren und so auf einen Splash & Dash der vor mir fahrenden hoffen. Es folgte also „Business as usual“ in Reinform. Aus allem rausgehalten, Position verteidigt, einige Plätze gutgemacht und im Draft Sprit gespart.
   Leider sollte diese Strategie, die neben mir auch Conrad Wegener fuhr, nicht fruchten, da ungefähr 15 Runden vor Rennende doch nochmal eine Unterbrechung folgte. Dies reichte bereits aus, dass die Führenden nicht nochmal an die Box mussten. Mittlerweile auf Platz 9 konnte ich bis zur nächsten Gelbphase, fünf Runden vor Schluss, noch einen Platz gutmachen und beendete das Rennen, unter Gelb, auf dem 8. Platz. Wie gesagt, ohne den leichten Karosserieschaden, der Black Flag und einer erfolgreicheren Boxenstrategie, wäre evtl. noch mehr drin gewesen. So bin ich aber dennoch irgendwie zufrieden das Rennen in der Top 10 und ohne Strafpunkte beendet zu haben.
   

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