DOM – Michigan

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Diesmal bin ich quasi ins kalte Wasser gesprungen. Denn ich vertraute auf meine bestehenden Setups und ging ohne Training ins DOM-Rennen. Das Wetter war dann ganz auf meiner Seite. Denn mit 73°F und leichtem Wind, kam ich recht schnell mit der Strecke zurecht. In den verbleibenen zehn Minuten im Practice drehte ich noch einige schnelle Runden für das Qualifying und meine Zeit deutete eine Platzierung in der Top 10 an. Am Ende meiner beiden schnellen Runden konnte ich mich dann sogar über den dritten Startplatz freuen. Somit konnte ich beruhigt ins Rennen starten.
    Beim Start konnte ich meine Position behaupten und sortierte mich hinter Andy Wilke ein. Kurz darauf gab es auch schon die erste Gelbphase. Ohne Boxenstopp ging es weiter in einen längeren Greenstint. Ich hielt mich nun in Wilkes Windschatten auf und versuchte so reifenschonend wie möglich zu fahren. Nach nur wenigen Runden mussten die Verfolger abreißen lassen und der Dreierpack Hackmann, Wilke, Kirsch zog so langsam aber sicher davon. 20 Runden später dann die nächste Rennunterbrechung. Diesmal gingen auch fast alle Fahrer an die Box. Dabei traf ich nicht gleich meinen Boxenplatz und musste leicht korrigiren. Dadurch verlor ich einen Platz und musste mich hinter Stefan Lippert, auf Platz vier, einsortieren.
    Kurz nach dem Restart konnte ich aber gleich wieder den Platz gutmachen und versuchte nun zügig an die beiden Führenden Hackmann und Wilke aufzuschließen. Wenige Runden später schnüffelte ich schon wieder an Wilkes Auspuff und das alte Dreiergespann zog auf und davon. Nach anstregenden 40 Runden gab es die nächste Gelbphase. Währenddessen konnte ich knappe acht Sekunden auf die Verfolger gutmachen. Mein Setup sollte also für das restliche Rennen schnell genug sein. Diesmal gelang mir der Boxenstopp auch auf Anhieb und ich blieb weiter auf Platz drei.
    Taktisch gesehen kam dann die anspruchsvollste Phase des Rennens. Denn der beim letzten Stopp getankte Sprit sollte unter Grün kaum reichen. Nachdem das Feld nach drei weiteren Gelbphasen immer wieder zusammengeführt wurde, fuhr die Spitze erneut in die Box. Ich fuhr mit und konnte gleich meinen leichten Schaden an der vorderen rechten Seite beheben lassen. Nun hatte ich frische Reifen, genug Sprit an Board und ein heiles Auto. Doch ich fand mich mitten im Feld wieder, da viele diesen Boxenstopp nicht wahrnahmen. Es folgte eine spannende Flucht nach vorne.
    Als dann 25 Runden vor Schluss die letzte Gelbphase ausgerufen wurde, waren vor mir noch sieben Fahrer, die es zu schlagen galt. Durch den Vorteil der frischen Reifen und des soliden und schnellen Setups kam ich schnell voran. Die Zähne biss ich mir dann etwas am viertplatzierten Stephan Peters aus. Nach einigen Überholversuchen setzte ich mich dann auf der Frontstretch innen neben ihn und konnte dann in Turn 1 erfolgreich meinen dritten Platz zurück erobern. Nun musste ich in den verbleibenen zehn Runden nur noch meine Position verteidigen, denn an ein Herankommen an die beiden Führenden Hackmann und Wilke war nicht mehr zu denken. Am Ende machten noch Gabriel Stöhr und Martin Kolibal von hinten Druck, konnten mir aber nicht mehr gefährlich werden.
    Nach 120 Runden beendete ich das Rennen mit einem dritten Platz und ich bin darüber wahnsinnig glücklich. Die DOM bot, dank der beiden Longruns und der unterschiedlichen Boxenstrategien, ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Rennen in Michigan. Letztlich ermöglichte mir die ausgezeichnete Zeit im Qualifying diesen Erfolg. Beim Start aus dem Mittelfeld wäre sicher nicht mehr als eine Platzierung in der Top 10 möglich gewesen.

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