GNOS – Bristol Night

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Nun, wie soll ich anfangen. Es hätte ein wahnsinns Rennen werden können, ja, hätte ich denn heute nicht die Oberböcke geschossen. Aber fange ich ganz am Anfang an. Zunächst lief im Practice alles sauber. Die Zeiten stimmten, das Setup war schnell und gut fahrbar. Auch Longruns schienen keine Probleme zu machen. Im Qualifying konnte ich meinen Wagen dann auf die 6. Startposition stellen. Im Warmup traf ich noch letzte Vorbereitungen für die anstrengenden 250 Runden auf diesem Short Track und dann ging es auch schon los.

Am Anfang gab es noch kurz hintereinander zwei Gelbphasen. Zunächst dachte ich an eine nicht enden wollende Yelloworgie. Aber dies sollte nicht eintreten. Denn nach 50 Runden ohne Rennunterbrechung war klar, dass dies ein sehr grünes Rennen werden sollte. So ging ich dann auch in Runde 160 an die Box um die Reifen wechseln zu lassen und nochmal ausreichend Sprit zu tanken. Aber bereits da sollte meine bisher erfolgreich Reise in der Top 5 zu Ende gehen. Es begannen die ersten unter Grün zu pitten und kurz darauf folgte ich ihnen. Zuerst verpatzte ich die Einfahrt und drehte mich beinahe und am Boxenplatz fuhr ich dann zu weit und ich musste ein kleines Stück zurücksetzen. Dabei verlor ich wertvolle Sekunden und kam danach mit zwei Runden Rückstand auf den Führenden, auf Platz 11 liegend, wieder auf die Strecke.

Kurz darauf dann der erste Feindkontakt. Der vor mir fahrende Klaus Jonke war noch mit alten Reifen unterwegs und wurde gerade von Michael Franke mit frischen Reifen überholt. Ich mochte es ihm gleichtun und zog in der nächsten Kurve direkt mit. Doch Klaus machte diesmal die Tür nicht auf und wir gerieten in der Kurvenmitte aneinander. Ich konnte normal weiterfahren, aber Klaus schlug in die Mauer ein. Damit war ein bis dahin sehr langer Greenstint durch mich beendet. Diese Yellow schmiss gleichzeitig meine ganze Strategie über den Haufen. Denn vor mir waren zahlreiche Fahrer die noch nicht an der Box waren und somit ein bis zwei Runden Vorsprung hatten. Damit war eine Top 5, ohne ein Wunder, nicht mehr möglich.

Ich fuhr dem Feld nun nur noch hinterher. Aber trotzdem erwischte es mich kurz nach dem Restart wieder. Ich musste Andreas Kröger innen ziehen lassen und fuhr deshalb eine hohe Linie im nächsten Turn. Dabei tauchte der hinter mir fahrende Thorsten Schulz nach unten ab und setzte sich ab Kurvenmitte neben mich. Als dann am Kurvenausgang der vor mir fahrende Benjamin Weiand schlingernd aus der Kurve fuhr, stieg ich vorsichtig aufs Gaspedal, um nicht aufzufahren. Dabei trieb es mich nicht, wie sonst üblich, weit in Richtung Mauer, sondern ich hatte einen kleinen Sicherheitsabstand zur selbigen. Dies war wohl zuviel, denn Thorsten Schulz traf mich beim Rausbeschleunigen hinten am Heck und wir drehten uns beide daraufhin. Ich kam glücklicherwise ohne Mauerkontakt zum stehen.

Um es kurz zu machen, der nächste Lackaustausch fand mit Benjamin Weiand statt, den ich innen überrunden wollte und ihm beim Kurvenausgang zu nahe kam. Ich konnte ohne Dreher weiterfahren, aber Benjamins Wagen überschlug sich mehrfach und konnte nur noch vom Streckenpersonal geborgen werden. Dies sollte aber noch nicht die letzte haarige Situation für das Rennen gewesen sein.

Nach dem Restart gingen innen die Führenden an mir vorbei. Dabei trieb es Garbriel Stöhr sehr weit nach außen und er fuhr mir am Kurvenausgang quasi über die Motorhaube. Glücklicherweise blieb dies für uns beide ohne Konsequenzen. Danach rollte ich nur noch in Richtung Ziel. Die letzten 40 Runden gab es nochmal einen kleinen Sprint, bei dem ich fast meinen Wagen verlor, aber dann doch noch ans Heck von Michael Franke heranfahren konnte. Am Ende sprang Platz 9 für mich heraus. Aber mit den ganzen Strafpunkten, die mit Sicherheit folgen werden, ist die eines meiner schlechtesten Rennen gewesen. Irgendwie hatte ich, ab dem Zeitpunkt des Pittens, die Pest an den Händen. Anders kann ich mir die teils unterirdische Leistung meinerseits nicht erklären.

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