GNOS – Dover

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Auf den letzten Drücker habe ich es dann doch noch zum Rennen in Dover geschafft. In den verbleibenen 15 Minuten des Practice habe ich die meiste Zeit am Rennsetup getüftelt. Kurz vor Ende der Session war ich dann doch recht zufrieden. Definitiv ein stabiles und auch für einen Longrun durchaus geeignetes Setup. Das Qualifying musste dadurch etwas kürzer treten. Aber irgendwie hatte es nach den zwei schnellen Runden dennoch für Startplatz acht gereicht. Es konnte also ruhigen Gewissens ins Rennen gehen.

Vorrangiges Ziel lautete erstmal den Anfang sachte anzugehen und sich aus allen möglichen Unfällen raushalten. Die erste Gelbphase hatte dann auch nicht lange auf sich warten lassen. Wenige Runden nach dem Restart die nächste Rennunterbrechung. Bis dahin lief es ansich recht gut für mich, denn in Unfälle war ich bis jetzt nicht verwickelt worden und in der Top 10 war ein lockeres Mitfahren möglich. Zwischendurch ging es nochmal an die Box. Danach folgte zunächst ein längerer Greenstint. Bereits dort merkte ich, dass das Setup gerade im Longrun sehr gut funktionierte. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich auch durchaus schneller gekonnt, doch an meinem Vordermann kam ich nicht vorbei. Auf dieser Strecke scheint dies kaum möglich zu sein.

Ich beschloss also erstmal nur mitzufahren. Um Runde 90 herum, dann die nächste Gelbphase. Ich wechsele die Reifen und komme als Vierter wieder auf die Strecke. Vor mir nur noch Müller, Bayer und Aulmann. Müller konnte ich danach mit Hängen und Würgen überholen. Kurz darauf die nächste Rennunterbrechung. Diesmal ging ich nicht an die Box, da ich nicht wirklich mit einer längeren Grünphase mehr rechnete, die Reifen soweit noch in Ordnung waren und mich gerade weit vorne im Feld befand. Die meisten der anderen Fahrer ließen ihre Reifen hingegen wechseln. Nachdem ich einige Runden unter Grün abgespult hatte, konnte ich mir Matthias Bayer parat legen. Ein paar Runden später ging ich dann auch an Bayer vorbei. Nun heftete ich mich ans Heck Marvin Aulmann. Dran zu bleiben war nicht das Problem, aber an ihm vorbei zu kommen schien schier unmöglich.

Was nun noch erschwerend hinzukam war die Tatsache, dass selbst nach über 40 Runden es noch immer keine weitere Gelbphase gegeben hatte. Die ersten Fahrer aus dem Mittelfeld kamen nun langsam aber sicher weiter nach vorne. So um Runde 140 wurde ich dann auch von zahlreichen Fahrern, die frischere Reifen hatten, überholt und einige Fahrer, unteranderem Conrad Wegener, begannen unter Grün an die Box zu fahren. Um möglichst lange draußen zu bleiben und so auf eine Gelbphase zu hoffen, drehte ich nun viel vorsichtiger und reifenschonender meine Runden. Aber bei noch gut 50 zu fahrenden Runden war nichts mehr zu machen. Ich beschloss unter Grün an die Box zu fahren. Die Anfahrt klappte 1a, auch meine Boxencrew leistete ganze Arbeit. Nach wenigen Sekunden Standzeit konnte ich wieder losfahren.

Kaujm war ich auf der Strecke, tauchten vor mir auch schon langsamere Fahrzeuge auf. Auf der Backstraight hatte ich unmittelbar Peter Gess vor mir, der langsam unterwegs war und auch schon einige Runden Rückstand hatte. Er fuhr auch vor T3 direkt die hohe Linie und ich wollte innen an ihm vorbei. Womit ich allerdings nicht rechnete war Thomas Busack, der gerade aus der Box gefahren war, nun aber einfach auf der Backstraight nicht weiter beschleunigte. Busack war eingangs T3 mit gut 90 Sachen unterwegs. ich hingegen kam mit rund 160 Mph angeflogen. Um eine Kollision zu vermeiden, musste ich voll in die Eisen steigen, da rechts neben mir bereits Peter Gess in die Kurve einfuhr. Dabei blockierten meine Vorderräder, ich verlor ich leicht das Heck und begann mich zu drehen. Glücklicherweise konnte ich den Unforced abfangen und auch der hinter mir fahrende Matthias Bayer konnte meinem Wagen im letzten Moment ausweichen.

Zwar wurde durch diesen Vorfall keine Gelbphase ausgelöst und ich konnte das Rennen fortsetzen, allerdings hatte ich eine mörder Wut im Bauch und meine reifen waren innerhalb weniger Meter um gute 20 Runden gealtert. Eine mögliche Rettung wäre da noch eine Rennunterbrechung gewesen. Doch diese sollte auch in den letzten 30 Runden nicht mehr kommen. Ich musste also mit massiv schlechteren Reifen versuchen meine Postion zu halten. Zwischenzeitlich befand ich mich durch Boxenstopps einiger anderer Fahrer auf Platz sieben. Doch zuerst kam Matthias Bayer von hinten angeflogen und ich ließ ihn auch kampflos ziehen. Drei Runden vor Schluss tauchte dann noch Conrad Wegener bei mir im Rückspiegel auf. Ihn konnte ich auch nicht halten und er fuhr innen an mir vorbei.

Die letzten Runden waren dann relativ ereignislos. Nach vorne war keine Flucht mehr möglich, schon gar nicht mit diesen Reifen, und von hinten drohte keine Gefahr durch weitere Konkurrenten. Gemütlich fuhr ich nach den 200 Runden als Neunter über die Start-Ziel-Linie. Es wäre heute durchaus eine Top 5- Platzierung möglich gewesen, wäre dieser dumme Zwischenfall nicht mit Thomas Busack gewesen. Aber immerhin ging das Rennen für mich straffrei zu ende und es war wieder ein gutes Training für das am Donnerstag stattfindene DOM-Rennen.

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