VRCCS – OLDRing

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Die ersten Meter auf dieser Strecke waren sehr gewöhnungsbedürftig. Zunächst zaghaft und später immer mutiger drehte ich meine Runden. Dabei stellte sich schnell heraus, dass auf dem OLDRing so einige knifflige Streckenabschnitte zu bewältigen sind. Besonders anspruchsvoll ist hier die Schikane, die mit annähernd Vollgas durchfahren werden kann, aber keine Fehler verzeiht. Ich konzentrierte mich also von Beginn an auf Ankommen und weniger auf schnelle Runden. Um einer möglichen Startkollision vorzubeugen, ging ich von ganzen Hinten ins Rennen.

Direkt nach dem Start vielen auch schon die ersten Fahrer der trickreichen Strecke zum Opfer. Ich befand mich also relativ schnell in der Top 10. Danach standen noch Überholmanöver von Gerold Pfeiffer und Daniele Bonaventura an. Beide konnte ich leicht schnupfen, doch beim nächsten Opfer tat ich mich schwerer. Bedingt durch einen früheren Zusammenstoß war Marco Saupe etwas langsamer unterwegs. Ranfahren war also recht einfach, aber das Überholen sollte zunächst etwas dauern. Auf der Start-Ziel-Geraden konnte ich dann doch noch überholen, aber Saupe konterte direkt im Anschluss. Wenige Runden später ging Saupe allerdings vor mir an die Box und ich rutschte somit wieder auf Platz sechs vor.

Mein derzeitiger Plan war möglichst sparsam unterwegs zu sein und so am Ende einen Boxenstopp zu sparen. Als ich beim ersten Stopp erst in Runde 20 reinkommen musste, schien dies auch aufzugehen. Danach ging ich an sechster Position wieder auf die Strecke. Der zweite Stint versetzte meiner Strategie aber bereits einen ersten kleinen Dämpfer, denn ich verbrauchte diesmal bedeutend mehr an Sprit als im vorherigen Stint. So musste ich schon nach 18 Runden zum Nachtanken an die Box fahren.

Den zweiten und stärkeren Dämpfer gab es dann kurz darauf. Im zweiten schnellen Rechtsknick nach der Start-Ziel-Geraden kam ich am Kurvenausgang auf den Curb und ich verlor schlagartig die Haftung auf der Hinterachse. Mich drehte es und ich rutschte in Richtung Mauer. Zwar hielt sich der Einschlag in Grenzen, dennoch verlor ich den Frontflugel und auf der Vorderachse verstellte sich leicht die Spur. Nach einem Pflichtboxenstopp viel ich weit zurück und die Konzentration war dahin.

Es folgten noch zwei weitere Dreher und ein Einschlag nach der schnellen Schikane mit fast finalem Ausgang. Ich konnte noch geradeso an die Box humpeln und schaffte nach einer Notrunde im Schneckentempo doch noch den achten Platz zu retten. Leider ging meine Strategie diesmal überhaupt nicht auf, auch vielen am Ende widererwartend weniger Fahrer aus. Dennoch bin ich mit dem Ergenis halbwegs zufrieden, denn mühsam ernährt sich das tapfere Eichhörnchen.

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