DOM – North Carolina

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Im vorletzten Rennen der Saison wollte ich nochmal so richtig gemütlich mitrollen, ohne Stress und Erfolgsdruck. Also hatte ich zunächst das Programm ganz normal abgespult. Einstellen des Setups, Longrun testen und am Ende des Practice ein paar schnelle Runden zur Vorbereitung auf das Qualifying gedreht. Dieses lief dann nicht ganz optimal ab, da ich die erste Runde versemmelte und die zweite nicht ganz perfekt war. So reichte es dann doch nur für den zehnten Platz, obwohl mehr drin gewesen wäre. Das Warmup musste dann nochmal für einen Longrun herhalten und dann ging es auch schon in die finale Startaufstellung.

Fast das komplette erste Renndrittel verbrachte ich mit dem Finden der optimalen Rundenzeiten. Denn ein zu starkes Pushen zu Beginn eines Stints hatte sehr schnellen und starken Reifenverschleiß zur Folge. Also orientierte ich mich zunächst am Longrun-Spezialisten Andy Wilke. So ab Rennhälfte hatte ich dann einen optimalen Rhythmus gefunden und fuhr, mittlerweile auf Platz drei liegend, durch einige sehr gute Boxenstopps bedingt, den beiden Führenden Hackmann und Wegener hinterher. Doch gerade als sich das Reifenschonen bezahlt zu machen schien, gab es eine Gelbphase.

Danach drängten schnelle Fahrer wie Stöhr, Kirchhofer und Grasser von hinten und pushten direkt nach dem Restart. Ungeschickterweise ließ ich sie nicht direkt ziehen und kämpfte stattdessen noch einige Runden um meine Position. Dabei bauten meine Reifen aber derart stark ab, dass ich nach dem Überholen nicht mehr gut folgen konnte. Zwar verlor ich danach keine weiteren Plätze, aber ein Angreifen war nicht mehr möglich.

Beim nächsten Boxenstopp unter Gelb unterlief mir dann ein folgenschwerer Fehler. Beim Ansteuern auf meinen Boxenplatz bog ich zu früh nach liks ab und übersah dabei den vor mir parkenden Florian Kirchhofer, der direkt hinter mir seinen Stellplatz hatte. Dadurch musste ich wild rangieren, um auf meinen Boxenplatz zu gelangen und verlor dabei knapp zehn Plätze. Fast von ganz hinten musste ich in den verbleibenden 36 Runden versuchen, soweit wie möglich nach vorne zu fahren.

Dies war allerdings schwerer als gedacht. Durch die wenigen verbliebenden Runden begannen alle Fahrer ab der ersten Runde nach dem Restart enorm zu pushen an. Dadurch war ein Überholen so gut wie unmöglich. Dennoch konnte ich mit Mühe und Not einige Plätze gutmachen und profitierte am Ende noch von Ausfällen anderer Fahrer. Dadurch reichte es nach den 236 Runden zumindest noch für einen 11. Platz. Es wäre bedeutend mehr in North Carolina drin gewesen. So muss ich aber noch vor dem letzten Rennen um meinen 6. Platz in der Gesamtwertung bangen, da Stefan Lippert nun nur noch drei Punkte hinter mir ist. Es wird also in einer Woche ein anstrengendes letztes Rennen für mich.

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