GNOS – Daytona

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Jetzt hat sie also offiziell begonnen, die neue Saison der Grand National Open Series. Traditionell ging es auf den Superspeedway in Daytona. Ohne große Erwartungen startete ich ins Training. Das Setup aus der letzten Saison war soweit stimmig und so konnte es schnell losgehen. Kurz darauf stand auch schon das Qualifying an, bei dem ich nur knapp die Pole Position verpasste. Mit wenigen Hundertstel Rückstand reichte es nur für den dritten Startplatz. Aber immerhin befand ich mich zu Beginn auf der unteren Linie. Dies erleichterte die Sache ungemein.

Gleich in den ersten Runden wollte ich etwas rumprobieren. Recht bald wechselte ich auf die obere Linie und hoffte auf einen zweiten schnellen Zug. Doch außer Conrad Wegener schloss sich niemand weiter an und so verhungerte ich recht schnell auf der oberen Linie. Das erste Experiment war also kläglich gescheitert. Also ging ich die nächsten Runden recht konventionell an. Innen halten und die Lücken nutzen. Nach knapp 30 Rennrunden bot sich für mich eine außergewöhnliche Gelegenheit, um schnell wieder an die Spitze vor zu fahren. Als, bei noch 70 zu fahrenden Runden, eine Gelbphase das Rennen unterbrochen hatte, ging ich mit nur wenigen Fahrern an die Box um für das restliche Rennen Reifen und Sprit zu fassen. Einziger Topfavorit war noch George Kuyumji, der ebenfalls auf der gleichen Strategie unterwegs war.

Nach dem Restart befand ich mich zwar nur noch in der Top 20, aber dies sollte zu diesem Zeitpunkt unerheblich sein. Denn einzig das Spritsparen war nun vorrangiges Ziel. Um komplett durchfahren zu können, musste ich es die nächsten paar Runden ruhig angehen lassen. Optimal wäre die Strategie aufgegangen, wenn es die nächsten 40 Runden keine Rennunterbrechung gegeben hätte. Doch leider ging direkt vor mir der Motor von Florian Kirchhofer plötzlich in Rauch auf. Dies war der Auslöser für die nächste Gelbphase. Aber es lief noch immer alles nach Plan. Denn nun gingen alle Fahrer, bis auf Tobias Schlemo, an die Box. Ich rutschte dadurch bis auf Platz zwei vor.

Nun musste ich mich nur noch ein paar Runden gedulden und wenige Runden später ging Tobias Schlemo bei der nächsten Gelbphase auch an die Box. Dadurch übernahm ich nun bei noch 50 zu fahrenden Runden die Führung. Der Restart war nochmal etwas knifflig, da meine Getriebeübersetzung nicht ganz optimal war und ich so schlecht beim Start wegkam. Aber den Angriff von George Kuyumji konnte ich erfolgreich abwehren und spulte nun meine Führungsrunden ab.

Haarig waren einige Überrundungsmanöver, da teilweise die Linien der Überrundeten nicht ganz eindeutig waren. Einmal musste ich auch leicht lupfen, um keine Kollision auszulösen. Doch es lief weiterhin alles sehr rund. Im Draft war ich schnell genug, um auch einen weiteren Draft auf der oberen Linie abwehren zu können. Zumal in der Führungsgruppe nur noch sechs Fahrer unterwegs waren. Schlecht lief es dagegen für mich fünf Runden vor Schluss. Denn da gab es die letzten Rennunterbrechung. Für eine Zieldurchfahrt unter Gelb fehlte also genau eine Runde und nach dem Restart musste ich mich nun auf eine schwierige letzte Rennrunde einstellen.

Mir war klar, dass ich nur auf der unteren Linie vorne wegfahren konnte und dies auch nur mit Unterstützung von hinten. Nach dem Schwenken der Weiß-grünen Flagge lief alles auf Automatik ab. Untere Linie wählen, eng in die Kurven, Vollgas. Bereits in Turn 1 setzte sich Marvin Aulmann und George Kuyumji rechts neben mich. Nur langsam kam von hinten Matthias Bayer um mir Vortrieb zu verschaffen. Auf der Backstraight hatte Marvin bereits die Nase vor, doch in Turn 3 und 4 holte ich wieder leicht auf. Auf der Backstraight kamen Aulmann und Kuyumji aber deutlich besser aus der Kurve und schoben sich wieder auf gleicher Höhe. Mit Vollgas und wachem Blick ging es dann über die Start-Ziel-Linie. Und dann der Schock. Der Blick auf die Standings verriet mir nur einen zweiten Platz. Beim genaueren Hinsehen stellte sich der Rückstand auf 0.000 Sekunden heraus. Also quasi „Null“. Auch das Zielphoto brachte keinen eindeutigen Sieger hervor. So hatte ich zwar nur sehr knapp, aber dennoch das Rennen auf den letzten Zentimetern verloren. Schade! Hatte ich heute doch alles richtig gemacht. Dafür war dies ein unfallfreier Saisonauftakt mit fast maximaler Punktausbeute.

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