GNOS – Phoenix

        
Ohne weitere Vorbereitungen startete ich heute in Phoenix. Das Setup musste ich mir noch von einem Cup Car umbauen lassen und drehte zunächst recht zögerlich meine ersten Runden. Kurz vor Ablauf des Practice war kaum noch Zeit zum Testen eines guten Setups für das Qualifying. So reichte es bei 20 Teilnehmern auch nur für einen 8. Startplatz. Immerhin musste ich nicht von ganz hinten starten. Im Warmup nahm ich nochmal ein wenig Feintuning am Fahrzeug vor und hoffte dann die besten Einstellungen für das Rennen gefunden zu haben.

Mit wenig Erfahrung, in Sachen Langzeittauglichkeit des Setups, startete ich sehr vorsichtig ins Rennen. Und schon die erste Rennhälfte sollte ziemlich anstrengend, sowohl für mich als auch für das Material werden. Denn selbst nach 80 von 156 zu fahrenden Runden lief das Rennen seit dem Start ohne Unterbrechung. Zwar fuhr ich mittlerweile auf Platz 6, sah aber wenig Aussicht auf eine bessere Platzierung. Dadurch entschied ich mich zumindest solange draußen zu bleiben, bis ich als Führender fünf Bonuspunkte einsammeln konnte. In Runde 86 war dies der Fall und fuhr direkt danach auch an die Box um den überfälligen Boxenstopp unter Grün zu absolvieren.

Nach dem sauber durchgeführten Halt an der Boxengasse kam ich als 8. wieder zurück auf die Strecke. Zu allem Überfluss schloss der führende Matthias Bayer schnell von hinten auf und hätte mich sicherlich wenig später überrundet, wäre in Runde 95 nicht die rettende Gelbphase gekommen. Dadurch konnte ich erstmal durchschnaufen und fuhr nochmal zu einem ausgiebigen Reparaturstopp an die Box, bei dem ich gleich nochmal frische Reifen aufziehen ließ.

Vor dem Restart befand ich mich auf Platz 6 und versuchte nun nur noch meine Runden abzuspulen. Den vor mir fahrenden Thorsten Schulz versuchte ich dennoch zu knacken. Und 25 Runden vor Schluss gelang mir dies auch endlich, nachdem ich, wenige Runden zuvor, fast den Wagen beim Anbremsen zu Turn 3 verlor. In den verbleibenden 20 Runden versuchte ich noch Peter Neuendorf zu überholen, der seit dem Restart mit etwas schlechteren Reifen unterwegs war. 10 Runden später drehte sich Peter ausgangs Turn 2 und ich konnte vorbeischlüpfen.

Im letzten Teil des Rennens profitierte ich noch von einem Fehler von Florian Kirchhofer, der kurz zuvor heftig die Mauer ausgangs Turn 2 touchierte. Mit größter Anstrengung konnte ich dann noch Marvin Aulmann die verbleibenden 10 Runden hinter mir halten. Nach 156 Runden und nur einer Rennunterbrechung kam ich als Dritter ins Ziel. Ein tolles Rennen, ein toller Platz, so macht das Spaß – danke GNOS!

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