DOM – Phoenix

        
Schon am vergangenen Dienstag wusste ich bereits, dass das heutige Rennen eher zum Hinterrollen dienen sollte. Und genau dies bestätigte sich dann auch im Practice. Mit Zeiten die nur für die Top 20 reichten machte ich mir keine großen Hoffnungen auf eine gute Platzierung. Eher überrascht war ich dann von meiner Platzierung im Qualifying, welches ich als 15. beendete. So sollte es mir zumindest für einige Zeit möglich sein einer Überrundung im Rennen zu entgehen. Ich legte also mein Rennsetup auf Sicherheit aus und übte noch ein wenig im Warmup.

Die meisten Kopfzerbrechen machte ich mir über meine Longrunqualitäten. Zwar funktionierte in der GNOS das Setup zum Ende hin immer besser, dennoch konnte ich dies so im heutigen Rennen noch nicht probieren. Doch nach der ersten Gelbphase, zu Beginn des Rennens, gab es auch schon den ersten, aber auch einzigen Longrun des Rennens. In den knapp 60 Runden schaffte ich es sogar bis in die Top 10 zu fahren. Musste dann aber unter Grün meine Box zum Reifenwechsel und Auftanken aufsuchen.

Danach war ich zwar ein paar Plätze zurück gefallen, befand mich aber weiterhin in der Führungsrunde. Ich fieberte nun schon einer weiteren Gelbphase entgegen, um so einer Überrundung zu diesem Zeitpunkt zu entgehen. Und diese sollte in Runde 119 auch kommen. Dumm nur, dass beim Ausrufen der Gelben Flagge es zu einem Stau nach Turn 2 kam und ich eine Vollbremsung hinlegen musste, um nicht in die stehenden Fahrzeuge zu fahren. Dabei blockierten aber meine Räder und es drehte mich quer zur Fahrbahn. Zwar erlitt ich dadurch keinen Schaden, wurde aber nun doch noch überrundet.

Mit einer Runde Rückstand fuhr ich noch einmal an die Box und versuchte in den kommenden Runden meinen Rundenrückstand wieder wett zu machen. Nach dem zweiten Restart gelang mir dies auch und ich fuhr nun wieder in der Führungsrunde und in der Top 10. In der Gelbphase wollte ich nochmals an die Box, überholte dabei aber Peter Gess, der auf der Frontstretch für mich nicht einsehbar verzögerte und ich so eine Black Flag kassierte. Mit riesem Frust fuhr ich zurück auf die Strecke und musste jetzt zunächst einmal versuchen unter Grün meine Stop-and-Go Strafe möglichst zügig abzusitzen.

Ansich rechnete ich nun mit einer weiteren Überrundung. Doch ich und auch Jörg Kormany, der ebenfalls eine Strafe absitzen musste, konnten uns vor dem führenden Axel Ziganki wieder auf die Strecke begeben. Durch unsere besseren Reifen konnten wir auch den Abstand zu Axel schnell vergrößern. Durch einen Fehler von Jörg, der Peter Gess in Turn 2 anschob, machte ich einen weiteren Platz gut und konnte in der folgenden Gelbphase wieder zum Feld aufschließen.

Erneut war ich in der Top 10 und wollte in den letzten 30 Runden nur noch mitrollen. Doch kurz nach dem Restart geriet ich wieder direkt in einen Unfall. Ich versuchte zwar noch den Wracks auf der Frontstetch auszuweichen, doch gelang mir dies nicht ganz und ich zog mir erhebliche Schäden am Motor und der Karosserie zu. Die folgenden Boxenstopps dienten dann auch nur noch der Wiederflottmachung des Motors, um so zumindest irgendwie heile ins Ziel zu kommen.

Dies erledigte meine Crew auch mit vollster Zufriedenheit und ich konnte in den letzten 20 Runden meine 13. Position halten. Nach 188 Runden fuhr ich dann als Schlusslicht der Fahrzeuge in der Führungsrunde über die Ziellinie. Irgendwie hatte ich heute auch mit keinem besseren Ergebnis gerechnet, dennoch wäre ohne die ganzen Zwischenfälle mit Sicherheit eine Top 10 Platzierung drin gewesen. So bin ich aber dennoch recht zufrieden, da dies nun das dritte Rennen in Folge ohne Strafpunkte für mich war. Damit kann ich hoffentlich im nächsten Rennen meine 100 Strafpunkte von der Liste streichen.

DOM – Chicagoland
         Nachdem die Generalprobe in der GNOS am letzten Dienstag...
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         Als Führender in der Gesamtwertung ging es diesmal...
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         Bei mir hat heute der Fluch von Pocono zugeschlagen....


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