GNOS – Darlington

        
Diesmal dauerte das Rennen nur sehr kurz. An den Screenshots dürfte klar erkennbar sein, dass mein Ausflug nach Darlington in einem desaströsen Massenunfall endete. Bereiteten mir meine Zeiten schon im Practice und im Qualifying (10. Startplatz) ziemliche Kopfschmerzen, so setzte es sich im Rennen so oder so ähnlich direkt fort. Zwar war ich nun überraschenderweise recht zügig unterwegs und konnte nach der ersten Gelbphase in Runde 10 sogar Druck auf die Top 5 machen, allerdings hatte ich ziemliche Probleme in Turn 3. Irgendwie lagen die Bremspunkte meiner Vordermännnern überall nur nicht in der Nähe von Meinem. Dadurch fuhr ich einmal fast aufs Heck von Klaus Jonke und wenige Runden später beinahe in den Werder Bremen Wagen von Andreas Kröger. Einzig eine Notbremsung meinerseits konnte dies verhindern. Dabei drehte ich mich allerdings und schlug mit dem Heck in die Mauer ein. Irgendwie konnte ich den Wagen danach wieder auf Kurs bringen und eine weitere Gelbphase rettete mich zunächst vor dem Durchreichen im Feld.

Meine Boxencrew leistete mal wieder ganze Arbeit und schickte meinen Wagen fast fabrikneu zurück auf die Strecke. Die erste Runde fuhr ich noch besonders vorsichtig, gerade durch Turn 3 und 4, machte danach aber schnell wieder Boden gut. Zuerst kassierte ich Florian Kirchhofer in Turn 1 und lief dann recht bald auf Jörg Kormany auf. Da sich vor ihm eine kleine Gruppe gebildet hatte, ließ ich in Runde 30 besonders viel Platz beim Anbremsen zu Turn 3. Doch dies reichte leider nicht aus. Zwei Wagen vor Jörg Kormany kam Ricardo Krause in Turn 4 quer und der nachfolgende Conrad Wegener musste stark verzögern, um nicht aufzufahren. Ebenso bremste der vor mir fahrende Jörg Kormany und ich hatte keine Zeit mehr um ausreichend zu bremsen oder ein Ausweichmanöver einzuleiten, da ich eingangs Turn 3 nicht gesehen hatte, dass Ricardo weiter vorne in Schwierigkeiten war. Folge des Ganzen, ein rekordverdächtiger Höhenflug und Zurechtstutzen meiner Karosserie zur Form des original Herbie Käfers. Selbst meine fantastische Crew konnte nun nichts mehr machen außer kopfschüttelnd mein abgestelltes Wrack zu betrachten.

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