DOM – New Hampshire

        
Da es momentan recht gut auf meinem Strafpunktekonto aussieht, wollte ich auch dieses Rennen ruhig angehen lassen und eher auf Sicherheit als auf eine gute Platzierung fahren. So machte ich mir auch weniger Sorgen über meine eher durchschnittliche Pace. Nach einigen Testrunden im Practice war ich dann auch sicher unterwegs und übte noch etwas für das Qualifying. Ansich wäre eine bessere Zeit möglich gewesen, aber am Ende reichte es dann nur für einen 18. Startplatz. Dies brachte ansich nur ein Problem mit sich, nämlich nicht schon zu Beginn überrundet zu werden.

Doch diesem Problem konnte ich im ersten langen Greenstint gut begegnen. Auf Platz 15 liegend, gab es nach 30 Runden die erste Gelbphase des Rennens. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Fahrer außerhalb der Top 20 überrundet. So konnte ich mich gemütlich zurück lehnen und ab jetzt im Feld entspannt mitschwimmen. Den ersten Kontakt mit einem anderen Fahrzeug hatte ich dann in Runde 75 mit Marc Wieneke. Im Getümmel mit den Überrundeten fuhr ich auf der äußeren Linie, musste aber wegen des vor mir fahrenden Christian Heuer stark auf die Bremse treten. Als ich langsam wieder von der hohen Linie nach innen fuhr, war dort auch schon Marc, der beim Reinfahren in den Turn recht weit nach außen rutschte. Dabei berührte er mich am Heck und mich drehte es entgegen zur Fahrbahn an die Mauer.

Zum Glück bekam ich dabei keinen großen Schaden ab und konnte meine Fahrt weiter in der Führungsrunde fortsetzen. Immer wieder wurde nun das Rennen durch Gelbphasen unterbrochen und dies spülte mich durch gute Pitstopps und einer etwas anderen Boxenstrategie etwas nach vorne. Einen kleinen Dämpfer bekam mein Vorwärtsdrang, als mir in einer Gelbphase, um Runde 100 herum, beim Runterschalten der 2. Gang brach. Dies war für das Rennen selbst nicht von Bedeutung, doch machte dies die Restarts etwas knifflig. Dennoch kam ich jedesmal gut weg und machte weitere Plätze gut. In Runde 130, von 180 zu fahrenden, befand ich mich sogar in Reichweite der Top 10. Durch einen sehr guten und äußerst knappen Boxenstopp fuhr dann sogar auf Platz 8 und ich hatte das erste Mal in diesem Rennen so etwas wie eine kleine Hoffnung auf eine recht zufriedenstellende Platzierung.

Doch es kam dann anders als gedacht bzw. gewünscht. Beim nächsten Restart verpasste der hinter mir fahrende Gabriel Stöhr den Bremspunkt vor Turn 1 und schob mich mit einem kräftigen Überschuss in Richtung Mauer. Nach diesem Kontakt hatte ich einige Probleme mit dem Motor und auch die Karosserie war alles andere als aerodynamisch optimal geformt. Ab diesem Zeitpunkt richtete ich mich nur noch auf das Hinterherrollen ein. Trotz des beschädigten Autos und der verlorenen Pferdestärken, machte ich noch drei Plätze gut und beendete nach 180 Runden das Rennen auf dem 15. Platz. Schade, dass es diesmal nichts mit einer Top 10 Platzierung werden sollte. Aber immerhin bleibt mir wohl meine Serie der straffreien Rennen erhalten.

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