Berlinale 2011: PINA

PINA
R: Wim Wenders
Deutschland, Frankreich 2010
Deutsch, Englisch, Französisch, andere
D: Ensemble Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Script: Wim Wenders
Wettbewerb
außer Konkurrenz

Bereits der zweite 3D-Film an dem heutigen Tag. Und erneut von einem der ganz großen deutschen Regisseure, Wim Wenders. Der Sitzplatz im Urania ist nicht ganz optimal, aber in Anbetracht der anscheinend riesigen Nachfrage nach Restkarten – draußen wurde sogar mit Transparenten nach Eintrittskarten gesucht – war ich dann doch ganz froh überhaupt eine Karte ergattert zu haben. Der stimmlich etwas angeschlagene Wim Wenders – hat wohl an zu vielen Interviews in den vergangenen Tagen teilgenommen – war kurz selbst zur Ankündigung seines aktuellsten Films auf der Bühne. Danach ging es auch direkt los.
Von Beginn an befindet sich der Betrachter inmitten der riesigen Tanzbühne, die dank der 3D-Technik dann auch um Einiges an Tiefe gewinnt. Aber hier taucht auch schon das erste Problem auf. In 3D wirkt alles wie im Modellbaumaßstab. Zwar zum Anfassen realistisch aber wirklich nah kommt man den Akteuren nicht. Da muss einfach noch weiter dran gefeilt werden. Die Tanzeinlagen wirken vor den unterschiedlichsten Kulissen in und um Wuppertal optisch ansprechend. Musikalisch werden einem verschiedenste Stile präsentiert. Einige gefallen hier besser als andere, aber dies ist ja Geschmackssache. Was ich wirklich bei Wim Wenders Film vermisst habe, war Pina Bausch selbst. Leider wurde der Film ja erst nach ihrem Tode gedreht. Doch gerade durch die vielen Interviews der Tänzer, in denen sie so positiv und begeisternd von Pina Bausch schwärmten, wurde meine Neugier erweckt. Als völliger Neuling auf dem Gebiet des Ausdruckstanzes wollte ich ein paar Worte von Pina selbst hören, doch bis auf einige alte Tanzaufnahmen aus dem Archiv blieb Pina Bausch dem Geschehen und vor allem mir fern. So wollte sich einfach keine tiefere Beziehung herstellen und ich konnte nur als Betrachter das teilweise durchaus beeindruckende Tanzen – besonders die Szene mit dem Wasserboden im Theater gefiel mir sehr – verfolgen. Zum Ende hin nutzte sich das Aneinanderreihen der Choreographien dann aber doch zu sehr ab und ich musste feststellen, dass ich kein wirklicher Freund des Ausdruckstanzes bin.

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