Ewiges Eis am Garibaldi Gletscher

Nun ist es wieder soweit. Ein weiterer Clip ist online und so werde ich versuchen die vergangenen Wochen noch einmal zusammen zu fassen. Den bisher südlichsten Punkt, Kap Hoorn, haben wir erfolgreich passiert. Und der Weg dorthin war einfach traumhaft. Das Wetter war einfach grandios, Sonnenschein pur und absolut ruhige See. So konnten wir nach der Beagle-Kanal-Passage auch einen spontanen Abstecher in den Garbiladi Fjord unternehmen. Bis zum Gletscher erinnerte die Landschaft an die Fjorde in Norwegen, nur das auf der dortigen Route nicht solche wunderschönen Gletscherzungen zu sehen sind, die bis ins Meer reichen. Wir nutzten dann auch die Gelegenheit, um ein paar der herumtreibenden Eisbrocken mit dem Tenderboot mit an Bord zu bringen.

Danach ging es auch schon weiter in Richtung Kap Hoorn. Dabei passierten wir zunächst die Gletscher der Nationen, die in dem Sonnenlicht zauberhaft blau schimmerten. Am südlichsten Zipfel unserer Route zog sich zunächst der Himmel zu. Dennoch war die See ungewöhnlich ruhig. Und so war die Umfahrung von Kap Hoorn so gar nicht abenteuerlich, wie man es aus den zahlreichen Seemannsgeschichten kennt. Dafür konnte ich die knappe Stunde auf der Brücke entspannt genießen und selbst die Sonne zeigte sich nochmal beim Untergang über den Felsen von Kap Hoorn.

Diese Tour hier in den Süden war einfach unbeschreiblich schön. Beim Geocaching konnte ich auch die eine oder andere lohnende Ecke entdecken. Gerade erst vor ein paar Tagen habe ich in Itajaí einen kleinen Hügel inmitten eines Naturparks erklommen und die wunderbare Aussicht genossen. Auf Ilhabela gab es traumhafte Strände bei denen so richtig Urlaubsfeeling aufkam. In Rio sind wir mittlerweile das vierte Mal eingelaufen und jedes Mal war auch dies was Besonderes. Nur zu schade, dass wir zu Silvester nicht dort sein werden. Ich hätte zu gern das imposante Feuerwerk an der Copacabana gesehen. Dafür wird es dann wohl in Montevideo ein Feuerwerk für uns geben, ich bin gespannt.

Jetzt ist bereits die Hälfte meines Ausflugs nach Südamerika rum und es gibt noch so einiges zu entdecken. Zum Beispiel die Iguaçu-Wasserfälle. Dann darf natürlich auch nicht der Zuckerhut in die Christus-Statue in Rio fehlen. Montevideo muss ich mir unbedingt nochmal genauer anschauen und bei der nächsten Tour nach Kap Hoorn würde ich ganz gern noch Pinguine, Seelöwen und vielleicht auch Wale vor die Linse bekommen. Es gibt noch so viel zu entdecken und wie immer ist dafür die Zeit viel zu knapp.

Feuerwerk in Montevideo
Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt. Doch eingeleutet wurde es für uns mit einem Feuerwerk...
Traumhafte Inselwelt
Neue Traummomente sind eingetroffen und so nutze ich die Gelegenheit und berichte wieder von AIDAcara...
Tag 129
Endlich mal wieder ausgeschlafen. Leider gab es aber zum Frühstück, wie schon so oft, keine Cornflakes....
Tag 59
Kaum zu glauben, aber es sind schon 59 Tage geschafft und wohl die anstregensten der ganzen zehn Monate....


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