Archiv der Kategorie ‘Vinyl’

Danny Elfman – Music for a Darkened Theatre, Vol. 1 (1990)

Music for a Darkened Theatre, Vol. 1

Ein gefundenes Fressen für jeden Fan dieses Komponisten (und die, die noch mit dem Gedanken spielen, solche zu werden…) Gleich auf den ersten Blick erkennt man, dass die CD mit Hingabe und Herz zusammengestellt wurde. Neben ‚bekannteren‘ Themen, wie „Batman“, „Beetlejuice“ oder der Titlemelodie der „Simpsons“ finden sich auf dieser CD auch tonnenweise Auszüge aus Scores, die bisher größtenteils unveröffentlicht oder vergriffen waren. So kann man hier endlich einmal ein paar Töne aus „Dick Tracy“ (der Soundtrack ist schon längst vergriffen, aber dennoch großartig!), eine 8-minütige Suite aus „Scrooged“ (Die Geister, die ich rief) oder Elfmans TV-Arbeit hören…

Mirko Waschkowitsch

Ein Querschnitt durch die frühere Schaffensperiode eines ausgezeichneten Komponisten für Filmmusik. Bekannte und weniger bekannte Auszüge aus Filmscores von Pee-wee’s Big Adventure, Batman, Beetlejuice, The Simpsons oder Scrooged, um nur einige zu nennen. mehr


Philip Glass – Solo Piano (1989)

Philip Glass – Solo Piano

Es ist spät, sehr spät in der Nacht…im stillen Kämmerlein, schon vor vielen Jahren, da erblicke ich das erste Mal im ZDF Koyaanisqatsi auf dem Schirm des TV-Gerätes. Keine Ahnung was da läuft, auch nicht wie lange schon, aber es hat mich seit der ersten Sekunde an fasziniert. Nicht nur die beeindruckenden Bilder, sondern auch und insbesondere die Musik. Wundervoll minimalistische Musik von Philip Glass. mehr


Kammerflimmer Kollektief – Absencen (2005)

Kammerflimmer Kollektief – Absencen

Das Kammerflimmer Kollektief stapft entschlossen ins Ungefähre. Seine selbstvergessenen Klanglandschaften bestehen vor allem aus elektroakustischer Perkussionsbasis und darauf herumirrenden Bläsern. Bisweilen erinnert das an den meditativen Worldjazz von Peter Michael Hamels Früh-70er-Band Between, doch das KK weiß noch jede Schläfrigkeit, die sich durch allzu großes Wohlgefühl einstellen könnte, mit gezielt anarchischen Dissonanzen zu verhindern.

www.kulturnews.de

Irgendwie habe ich nie so richtig Zugang zu Jazz, im Allgemeinen und im Besonderen schon gar nicht, gefunden. Dennoch hat mich das Kammerflimmer Kollektief in seinen Bann gezogen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass ich eher ein Freund der elektronischen Sounds bin, und genau dies bietet die Gruppe von Musikern um den Karlsruher Multi-Instrumentalisten Thomas Weber. Eine Verquickung von klassichen Jazz-Instrumenten mit elektronischen Loops von analogen Synthesizern und bisweilen befremdlichen Geräuschen von digital manipulierten Instrumentalklängen – Das ganze vermischt in beeindruckenden Klangspielereien.
   Die einzelnen Tracks bieten einen interessanten Kontrast zueinander. So zerreißt es einem gegen Ende von „Shibboleth“ förmlich das Gehör, um dann im folgenden „Nach dem Regen“ einen angenehm beruhigenden Ausgleich zu schaffen. Sicherlich ist dies keine Musik für jedermann, einige werden sich bestimmt mit Grausen abwenden. Wer sich aber ein wenig für Jazz oder elektronische Musik interessiert, oder einfach mal etwas völlig anderes, abseits vom Mainstream, hören will, wird an der Musik des Kammerflimmer Kollektiefs sicher seine Freude haben.

Homepage – Kammerflimmer Kollektief
Hörprobe – Absencen


Die Krupps – Paradise Now (1997)

Die Krupps - Paradise Now

Die Krupps – Paradise Now

Wer erinnert sich nicht an zahlreiche Filme in denen ein schweißgebadeter Schmied das heiße Eisen aus dem Feuer holt, auf einen monolothischen Amboß legt und mit harten aber präzisen Hammerschlägen auf das funkenstiebende Eisen eindrischt. Ersetzen wir den Hammer mit höllisch satten und griffigen E-Gitarren und den Amboß mit unserem Gehör (das sich hier anbietende Wortspiel ignoriere ich galant) so haben wir eine recht treffende Beschreibung von „Paradise Now“

www.durp.com

Die Krupps waren mir lange Zeit ein Begriff. Doch abgesehen von einigen Remixen der Düsseldorfer Gruppe konnte ich mich nie so richtig mit ihrem Stil anfreunden. Auf der Suche nach den alten Industrial-Bands stieß ich nun auf das letzte Album der Krupps, und ich bin positiv überrascht. Paradise Now verbindet die typisch schrägen Elektronikklänge der Krupps mit harten und unter die Haut gehenden E-Gitarrenriffs.
Wer auf harten Industrial/Metal steht, wird an dem Album sicher seine Freude haben.


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