Beiträge mit dem Tag ‘Biwak’

Tag 204

Eigentlich habe ich ja gedacht, dass wir erst um 07.00 Uhr geweckt werden aber dann kam doch schon um 06.00 Uhr jemand bei uns ans Zelt und hat uns aus den Schlaf gerufen. Nach einem gemütlichen Frühstück im Gemeinschaftszelt, war wie sonst auch das morgendliche Kompanieantreten. Danach gingen auch schon die ersten Ausbildungen los. Zuerst ging ich mit meiner Gruppe zur Ausbildungsstation „Durchschlagen“. Nach einem kurzen Vortrag sind wir erstmal zurück zum
Feuer und haben uns dort gewärmt. Es nämlich schon seit gestern Nacht fast ununterbrochen geregnet. Nach einer kleinen Planänderung sind wir noch vor dem Mittag nach Haberloh zum Schießen gefahren. Bis Mittag haben dann dort noch etwas mit der P1 und dem MG geschossen, als es dann so gegen 12.30 Uhr endlich essen gab. Nach dem Mittag wurden wir dann wieder nach Hellwege gefahren, um dort noch ein paar Ausbildungen zu absolvieren. So zum Beispiel die Abteilung Karte – Kompass oder die Ausbildung an der UZI. Dann war erstmal wieder Essenszeit. So gegen 19.30 Uhr sind wir zu einer Lichtung marschiert, wo man uns mal wieder eine Showeinlage für Hören und Sehen bei Nacht vorgestellt hat. Im Anschluss daran, als es richtig schön dunkel geworden war, haben wir etwas längerer Wartezeit mit unserem heutigen O-Marsch begonnen. Um 00.45 Uhr sind wir endlich wieder zurück gewesen und ich konnte mich endlich schlafen legen.


Tag 203

Nachdem ich mich letzte Woche richtig gut erholen konnte, sollte es diese Woche raus zum BIWAK gehen. Nach den morgendlichen Angelegenheiten hieß es beim Antreten, dass wir bis Mittag erstmal Vorbereitung haben. Das heißt, alle Sachen zusammen packen, die wir für diese Woche brauchen werden. Um 13.00 Uhr haben wir dann unsere Waffen empfangen. Ab 15.30 Uhr wurden dann alle so langsam nach Hellwege gebracht. Als ich und Sattelkau dann auch angekommen waren, haben wir erstmal unser Zelt aufgebaut. Danach haben wir den Tag mit einem brauchbaren Abendessen und einer leckeren Bratwurst ausklingen lassen. Um kurz nach 22.00 Uhr sind wir dann Pennen gegangen.


Tag 85

Seit langem bin ich mal wieder um 5 vor 6 aufgestanden, um endlich richtig frühstücken zu können, aber weit gefehlt, denn da Frühstück mehr schlecht als recht. Zumindest stand dann Technischer Dienst auf dem Dienstplan und dies sollte dann auch die Tagesbeschäftigung sein. Die ersten paar Stunden waren ja noch mehr oder weniger in Ordnung, da noch etwas an den Fahrzeugen zu tun war. Zum Mittag gab es dann nicht etwa, wie auf dem Speiseplan zu lesen war, Putenbrust, sondern Gulasch mit Kartoffeln und Möhren. Zurück in die Kälte, lag weiterhin Technischer Dienst auf dem Plan. Jetzt haben wir eigentlich nur noch rumgegammelt und uns die Zeit vertireben, bevor es um 15.00 Uhr zurück in den Block ging. Noch schnell den Schlumpftarn angezogen und den Amila gelaufen. Nach mehr oder weniger anstregenden 20 Minuten war dann für heute Schluss. Hoffentlich geht morgen der Tag etwas schneller vorüber, da ich vorhabe morgen nach Bremen zu fahren, um mir endlich Dr. Dolittle im Kino anzuschauen.

Lustiges im Nachtrag: 1. Am gestrigen Tag sind wir mit einem Golf von der Fahrzeughalle zum Block zurückgefahren. Nicht mit vier, fünf oder sechs Personen, sondern mit ganzen sieben Mann.

2. Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber als wir das große Biwak hatten, gab es, wie so oft, Alarm und wir sind alle im Dunkeln in unsere Stellung geglitten. Nach ca. 20 Minuten war dann Entwarnung und wir konnten unser Abendbrot zu uns nehmen. Als wir fast fertig waren, fiel uns auf, dass Arne gar nicht da war und wir fingen an ihn zu suchen. Nach mittlerweile einer Stunde, die seit dem Alarm vergangen war, haben wir Arne in seiner Stellung gefunden, da er von der Entwarnung nichts gehört hatte.


Tag 45 – Biwak Tag 4 – Rekrutenbesichtigung

Der letzte Tag des vier Tage Biwak und das heißt automatisch Rekrutenbesichtigung. Am Vormittag ging es dann mit voller Erwartung darauf auch endlich los. Die erste Station war Tarnen. Alles so gut wie möglich abtarnen und beim Springen und Laufen darf Nichts klappern. Die zweite Station war bei Zickermann. Dort mussten wir eine Wegeskizze zeichnen und eine Marschkompasszahl aus dem Gelände ermitteln. Die nächste Station war bei unserm HG Bothe. Hier musste man aus einem Gruppennest bei Alarm in die Alarmstellung kriechen und die Lage beobachten. Nach der Entwarnung mussten wir dann noch eine Meldung über die Lage an den Zugführer schreiben. Bei der vierten Station war ein Sani der uns erklärte was wir als Nächstes machen sollen. Auf der Streife haben wir zwei Verletzte angetroffen die versorgt werden mussten und zum nächsten Verwundetennest gebracht wurden. Das war’s hier auch schon.
Die nächste Station war bei Vieth. Hier musste man nur am schnellsten zwei Säcke mit Sand, einen 20-Liter-Kanister und eine Tellermine wieder zurück zum Gruppennest tragen. An der letzten Station war dann nur noch Kinderkram. In 20 Minuten mussten ein Fragebogen der Fahrschule, ein Logiktest gelöst und verschiedene Waffen zusammengesetzt werden. Und das war es dann auch schon mit der Rekrutenbesichtigung. Danach noch schnell Mittag gegessen, die Zelte abgebaut und die Alarmstellungen zugeschaufelt. Und dann endlich zurück zur Kaserne. Kaum angekommen wurden auch schon gleich die Waffen gereinigt und danach war endlich, endlich, endlich Dienstschluss.
Jetzt noch ein kleines Fazit. Das Wetter ging eigentlich noch, zwar hatte es am ersten und dritten Tag heftig geregnet und es war auch immer kalt, aber wir hatten ja noch das Feuer *wärm*
Ach das habe ich noch vergessen. Am zweiten Tag war dieser Nachtorientierungsmarsch und am dritten Abend war noch eine kleine Vorführung. Außerdem hat jemand bei der Sicherheitsüberprüfung leider eine Patrone im Lager übersehen und dann 20cm neben Merchels Ohr abgedrückt, seitdem hat Merchel einen Dauerpiepton im rechten Ohr.
Eigentlich habe ich es mir insgesamt schlimmer vorgestellt, aber es ging dann eigentlich doch noch.


Tag 44 – Biwak Tag 3

Mittlerweile hat man sich schon an den Ablauf gewöhnt. Gewaschen, gegessen und wieder auf Übung. Zwischendurch immer mal wieder Alarm, ansonsten ist man nur im Gelände rumgerödelt und hat feindliche Truppen bekämpft. Am Abend um ca. 20.00 Uhr mussten wir dann noch vor dem Schlafen eine große Runde ums Gelände drehen und das Ganze in stockdusterer Nacht und allein. Wer wieder zurück war von der Runde konnte danach schlafen gehen. Unterwegs habe ich noch Heinrich und Arne getroffen und wir sind dann zusammen die Runde gegangen. Endlich Schlaf.


Tag 43 – Biwak Tag 2

Ich wurde geweckt und mein erster Eindruck, es ist verdammt kalt und die Zeltplane ist verdammt nass. Aber naja, irgendwie ist man dann doch hochgekommen. Noch schnell am Feuer gewärmt (das hat mich die ganzen Tage wirklich oft genug am Leben gehalten) und dann mit freiem Oberkörper und eiskaltem Wasser gewaschen. Zum letzten Mal gab es nochmal EPA zum Frühstück und dann waren wir die restliche Zeit nur noch auf Übung.
Heute hatte auch das Wetter einigermaßen mitgespielt. Nur einmal hatte es kurz genieselt. Auch das Mittag war ganz anständig und um 21.00 Uhr hatten wir dann auch schon Dienstschluss und wir konnten schlafen gehen. Herrlich, mal richtig ausschlafen :-))


Tag 42 – Biwak Tag 1

Heute ist es nun soweit. Das vier Tage Biwak steht an. Mit mehr oder weniger großer Erwartung ist man dann aufgestanden und hat sich für die nächsten vier Tage erstmal im Warmen gewaschen. Nach dem Frühstück und dem Zusammenpacken der Sachen (kompletter Alarmrucksack und der halbe Spindinhalt im Seesack) ging es dann ca. um 10.30 Uhr endlich los. Und wieder bin ich mit dem Bully gefahren. Cool. Angekommen, wurde ich auch gleich von Arne zu unserem Gruppennest geführt und die Zelte wurden aufgeschlagen. Ich habe mit Heinrich in einem Zelt genächtigt. Danach noch schnell die Alarmstellung ausgehoben (das war leicht, da diese schon mehr oder weniger ausgehoben war). Da hieß es auch schon ein paar Mal hintereinander Alarm, das heißt, Helm und Gewehr schnappen und ab in die Alarmstellung und auf Entwarnung warten.
Im Anschluss des Mittags (EPA) war dann auch schon die erste Übung. Unsere Aufgabe, die Truppe von Zickermann erledigen. Das hat auch gut geklappt. Nur hatte leider mein G3 ständig Ladehemmungen und ich musste nach jedem Schuss neu nachladen, nervig. Nach dem Abendbrot, wieder EPA, war noch eine kleine Übung im Halbdunkel.
Nun mussten sich noch Freiwillige für die Wachposten und für die Streife melden. Das heißt von 0.00 bis 3.00 Uhr Wache und Streife. Nur leider hatte ich mit Heinrich fast die ganze Zeit, das heißt 2 1/2 Stunden in dem kalten und nassen, denn es hatte schon den ganzen Tag und die ganze Nacht geregnet, Wachposten hocken und auf die Streife warten die mehr oder weniger regelmäßig vorbei kam. Irgendwann wurden wir dann doch noch abgelöst und mussten nur noch die anderen für die Wache von 3.00 bis 6.00 Uhr wecken bevor wir endlich schlafen gehen konnten für ganze drei lächerliche Stunden. Insgesamt gesehen ein äußerst beschissener Tag und Nacht :-(


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