Beiträge mit dem Tag ‘Heinrich’

Tag 151

Gestern ging es schon richtig früh ins Bett, allerdings war heute morgen nichts davon zu merken. Ähm, Frühstück, ha. Nach dem Antreten hieß es dann wieder Sport. Fußball, wie immer. Als wir dann vom Sport zurück waren, hieß es nochmal Antreten. Der Leutnant meinte, die Halle müsse noch sauber gemacht werden, also sind wir runter und haben sie sauber gemacht. Zurück von der Halle haben wir dann noch Stuben- und Klavierreinigen gemacht. Nach einer sehr kurzen Visite des Leutnant, Fingerwisch über die Spinde, war zum letzten mal Antreten und Dienstschluss wurde verkündet. Am Bahnhof hatte ich dann noch Heinrich gesehen, meinen alten Zimmerkameraden.


Tag 58

Ich stehe irgendwie von Tag zu Tag immer später auf. Vielleicht liegt es daran, dass ich in der Kompanie ja auch später aufstehen kann als jetzt. Am Vormittag war „Appellmäßiges Waffenreinigen“ angesagt, genauso wie am Nachmittag und das genau bis 16.00 Uhr. Dazwischen gab es sogar noch Mittag. Heute gab es Kartoffelcroissants mit Putenschnitzel und Mischgemüse, eigentlich doch recht lecker. Nach längerem Warten, so ca. eine Stunde am Stück, bin ich dann irgendwann im Laufe des Nachmittags durch die Kontrolle durch gewesen und konnte mein G3, die Standardwaffe eines Sicherungssoldaten, wieder zusammensetzen. Wie gesagt, um 16.30 Uhr war dann auch schon Dienstschluss. Zwischenzeitlich hatte sich aber noch einiges getan. Zuerst ist Heinrich am frühen Vormittag endlich ins BWK (Bundeswehrkrankenhaus) gefahren wurden. Außerdem hat Sattelkau erfahren, dass er nun doch die Grundausbildung mit Nutz zusammen wiederholen muss. Darüber war er natürlich nicht besonders erfreut, vor allem wo er gestern vom Hfw Erbe gesagt bekommen hat, dass er wohl doch erstmal in die 5./320 mit am Freitag umzieht. Aber es kommt, wie man weiß, nie so, wie man denkt. Nach dem Mittag hingen dann auch endlich die Versetzungslisten aus, auf denen draufstand, wer wohin versetzt wird und was man nun endgültig die anderen acht Monate machen wird. Ich werde übrigens in die 5./320 versetzt in den Führungsunterstützungszug, sie heißen Bongo -> Kabelaffe. Trotzdem soll das Leben dort verdammt ruhig und locker ablaufen. Heute gab es übrigens zum Abendbrot leckere Baguettes, man konnte diesmal sogar soviel nehmen, wie man mochte. Alle Hoffnungen beruhen heute eigentlich darauf, dass kein Alarm ist, denn heute besteht dazu die letzte Gelegenheit, in der Grundausbildung. Aber trotzdem auch wieder ein sehr schöner Gedanke daran, dass heute die vorletzte Nacht in diesem Block ist, bevor wir in die Kompanie umziehen und keinen Zapfenstreich mehr haben, wir Bothe nicht mehr haben und alles hoffentlich ruhiger verläuft.


Tag 57

Mal wieder als Letzter aufgestanden, verdammt. Noch gewaschen, angezogen und gefrühstückt und dann ab zum Sport. Heuten haben wir das Zugfußballturnier gespielt. Und dieses ist natürlich nicht ohne Verletzungen abgelaufen. Am schlimmsten hat es dabei Heinrich erwischt. Nach einem kleinen Foul hat sich Heinrich tierisch geschmissen und dabei die Kniescheibe ausgerenkt. Aber noch nicht genug davon, zusätzlich hat er auch noch einen äußerst üblen Kreuzbandriss. Und beschränkt wie die Bundeswehr ist, haben sie es noch nicht einmal geschafft Heinrich heute noch ins Krankenhaus zu fahren, lediglich zu einem Zivilarzt haben sie ihn geschickt, um festzustellen, dass er einen Kreuzbandriss hat. Ich selber habe mir beim Fußball heftig das Knie gerammelt. Naja, zumindest nichts Ernstes. Nach dem Mittag, wo es leckeren Hackbraten mit Bratkartoffeln gab, haben wir unsere Zug- und Gruppenfotos erhalten und noch unsere Magazine mit Taschen und Staubschutzkappe abgegeben. Dann noch am Abend die Simpsons von der Biwak Woche nachgeholt.


Tag 44 – Biwak Tag 3

Mittlerweile hat man sich schon an den Ablauf gewöhnt. Gewaschen, gegessen und wieder auf Übung. Zwischendurch immer mal wieder Alarm, ansonsten ist man nur im Gelände rumgerödelt und hat feindliche Truppen bekämpft. Am Abend um ca. 20.00 Uhr mussten wir dann noch vor dem Schlafen eine große Runde ums Gelände drehen und das Ganze in stockdusterer Nacht und allein. Wer wieder zurück war von der Runde konnte danach schlafen gehen. Unterwegs habe ich noch Heinrich und Arne getroffen und wir sind dann zusammen die Runde gegangen. Endlich Schlaf.


Tag 42 – Biwak Tag 1

Heute ist es nun soweit. Das vier Tage Biwak steht an. Mit mehr oder weniger großer Erwartung ist man dann aufgestanden und hat sich für die nächsten vier Tage erstmal im Warmen gewaschen. Nach dem Frühstück und dem Zusammenpacken der Sachen (kompletter Alarmrucksack und der halbe Spindinhalt im Seesack) ging es dann ca. um 10.30 Uhr endlich los. Und wieder bin ich mit dem Bully gefahren. Cool. Angekommen, wurde ich auch gleich von Arne zu unserem Gruppennest geführt und die Zelte wurden aufgeschlagen. Ich habe mit Heinrich in einem Zelt genächtigt. Danach noch schnell die Alarmstellung ausgehoben (das war leicht, da diese schon mehr oder weniger ausgehoben war). Da hieß es auch schon ein paar Mal hintereinander Alarm, das heißt, Helm und Gewehr schnappen und ab in die Alarmstellung und auf Entwarnung warten.
Im Anschluss des Mittags (EPA) war dann auch schon die erste Übung. Unsere Aufgabe, die Truppe von Zickermann erledigen. Das hat auch gut geklappt. Nur hatte leider mein G3 ständig Ladehemmungen und ich musste nach jedem Schuss neu nachladen, nervig. Nach dem Abendbrot, wieder EPA, war noch eine kleine Übung im Halbdunkel.
Nun mussten sich noch Freiwillige für die Wachposten und für die Streife melden. Das heißt von 0.00 bis 3.00 Uhr Wache und Streife. Nur leider hatte ich mit Heinrich fast die ganze Zeit, das heißt 2 1/2 Stunden in dem kalten und nassen, denn es hatte schon den ganzen Tag und die ganze Nacht geregnet, Wachposten hocken und auf die Streife warten die mehr oder weniger regelmäßig vorbei kam. Irgendwann wurden wir dann doch noch abgelöst und mussten nur noch die anderen für die Wache von 3.00 bis 6.00 Uhr wecken bevor wir endlich schlafen gehen konnten für ganze drei lächerliche Stunden. Insgesamt gesehen ein äußerst beschissener Tag und Nacht :-(


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