Beiträge mit dem Tag ‘Universität’

Die Grenzen der Naturwissenschaften

misc_0810_007Am Dienstag lud die Universität Magdeburg zur mittlerweile 25. Otto-von-Guericke-Vorlesung. Gastdozent war diesmal der aus zahlreichen Wissenschaftsfernsehsendungen bekannte Joachim Bublath. Seines Zeichens Physiker und Wissenschaftspublizist brachte er auf bekannt unterhaltsame Art und Weise die Physik dem zahlreich erschienenen Publikum näher. Beginnend mit allgemeinen Problemen der Wissenschaft tauchte Joachim Bublath zusehenst in komplexere Sachverhalte der Physik ein. Stets verständlich zeigte er besonders die Schwierigkeiten bei der Anwendung von physikalischen Modellen auf. Dabei machte er mehr als einmal deutlich, dass die Übertragung von Ergebnissen auf die Realität nicht ganz trivial zu machen sei. Besonders klar machte Bublath dies an der Klimaerwärmung und den aktuellen Versuchen diese einzudämmen. Denn gerade beim weltweiten Klima herrscht eine derart hohe Komplexität, so dass sich nicht mit Bestimmtheit sagen lässt, welche konkreten Auswirkungen die unterschiedlichen Eingriffe haben werden.

Zum Ende hin machte Bublath noch Mut alternative Wege in der Physik zu gehen und den Blick für neue Lösungsansatze zu öffnen. Gerade im Hinblick auf das Verstehen von scheinbar chaotischen physikalischen Systemen oder die Vereinigung der bisher beobachteten Fundamentalkräfte der Physik in der Stringtheorie. Desweiteren klang immer wieder starker Verdruss gegenüber der aktuellen Programmgestaltung in Sachen Wissenschaftssendungen im Fernsehen durch. So wird sich Joachim Bublath dann auch in den Ruhestand verabschieden, zumindest was das Fernsehen betrifft. Vielleicht lässt sich die entstandene Lücke durch den hervorragenden Harald Lesch schließen, warten wir es ab.


Lange Nacht der Wissenschaft

wissenschaft_0805_017Beim dritten Anlauf hatte es dann endlich mal geklappt. In den vergangen zwei Jahren konnte ich die langen Nächte der Wissenschaft nicht wahrnehmen, obwohl mich diese schon seit der ersten Veranstaltung äußerst gereizt hatten. Am 31. Mai, einem sommerlich warmen Abend, sollte es dann nun soweit sein. Tagsüber hatte ich schon den recht gut gefüllten Prospekt nach interessanten Veranstaltungen durchblättert und startete nach einer geschmackvollen Stärkung vom Grill in die Nacht.

Die erste Station war im Wissenschaftshafen. Dort angelangt waren auch schon jede Menge Leute unterwegs und strömten in die verschiedensten Unternehmen und Institute. Ich verschaffte mir zunächst einen kleinen Überblick und lubschte schonmal ins Virtual Development and Training Centre (VDTC) des Fraunhofer-Instituts Fabrikbetrieb und -Automatisierung (IFF). Erwartungsgemäß war es dort gerammelt voll und so trat ich mit dem Prospekt der Langen Nacht der Wissenschaft in Papierform in der Hand den Weg in Richtung Unigelände an. Im Haus 16 erwartete mich nämlich ein kleiner Vortrag zur Einstimmung. Paradoxe Relativitätstheorie lautete der Titel der einstündigen Veranstaltung. Spaßig und leicht verständlich wurde einem die Relativitätstheorie näher gebracht. Und am Ende hatte ich zumindest irgendwie den Eindruck etwas besser dieses äußerst komplexe Thema verstanden zu haben. mehr


Zurück zum Mond und weiter zum Mars

So lautete das Thema des renommierte NASA-Managers und Raumfahrtingenieurs Prof. Jesco Freiherr von Puttkamer, der im Rahmen der traditionellen Otto-von-Guericke-Vorlesung der Universität Magdeburg einen Gastvortrag im sehr gut besuchten Vorlesungssaal V hielt. Eine große Einleitung zur Person von Jesco von Puttkamer war nicht nötig und so begann er nach schmeichelnden Worten von Rektor Pollmann und Minister Haseloff auch direkt mit den Erläuterungen und Bildern zu den ersten Mondlandungen. Anschließend ging es über zu den laufenden und zukünftigen Projekten der Raumfahrt und ganz speziell der NASA. Für alle Interessierten dürfte bereits der kommende Sonntag spannend werden. Denn dann soll der Phoenix Mars Lander auf dem Roten Planten aufsetzen und dort Untersuchungen durchführen. Lange hatte ich die Raumfahrt nicht mehr intensiv verfolgt und so machte dies und die Aussicht auf eine weitere Mondlandung bis zum Jahr 2020 wieder Appetit. mehr


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