Beiträge mit dem Tag ‘Leinwand’

Secretary (Steven Shainberg, USA 2002)

Am Freitag lief auf 3sat mal wieder eine kleine Filmperle. Secretary, ein ausgezeichneter Film. Irgendwie scheint dieser aber generell beim Kinozuschauer untergegangen zu sein. Deswegen, an dieser Stelle, ein wenig Werbung meinerseits: Trailer


Wiederentdeckung des deutschen Films

Ich sollte mal wieder öfters deutsche Filme schauen. Denn in den vergangenen Wochen sah ich erfreulicherweise gute Filme aus deutschen Landen. Warum ich in der Vergangenheit Filme aus meiner Heimat eher gemieden habe? Es lag wahrscheinlich hauptsächlich an Komödien ala Traumschiff Surprise, 7 Zwerge, Otto – Der Katastrofenfilm oder Der Schuh des Manitu. Alles nur sehr mittelmäßige Filme, die mir irgendwie die Lust auf mehr verdorben haben. Nun aber zu den Entdeckungen, die mich in Zukunft wieder positiver auf Produktionen aus Deutschland blicken lassen. mehr


V for Vendetta (James McTeigue, USA/UK/Germany 2005)

vendetta.jpgDies war einer der Filme, von denen ich im Vorfeld gar nicht genug Trailer und Teaser sehen und Vorberichte lesen konnte. Leider hatte ich dann, als V for Vendetta im Kino lief, keine Gelegenheit diesen auf der großen Leinwand zu sehen. Jetzt habe ich es endlich in den heimischen vier Wänden nachgeholt. Aber leider wurde ich wie schon lange nicht mehr enttäuscht. Zwar wurde ich vorgewarnt, dass dieser Film nicht herausragend sei, aber nach den ganzen Erwartungen die ich in den Film setzte, wollte ich mich selbst davon überzeugen. Und V for Vendetta war nicht einmal ansatzweise das, was ich mir vorstellt hatte. Zwar insgesamt kein schlechter Film, aber dennoch in vielen Belangen einfach nicht überzeugend. Besonders entsetzt war ich übrigens von der ausdruckslosen Darbietung von Natalie Portman. Irgendwie scheint sie nicht aus den Kinderschuhen in Léon rausgewachsen zu sein. mehr


Domino (Tony Scott, USA 2005)

domino.jpgMein Name ist Domino Harvey, ich bin Kopfgeldjägerin.
Kopf oder Zahl, Kopf du lebst, Zahl du stirbst. Meine bekackte Münze ist aber irgendwie beschwert, denn ich bringe niemanden um [leicht verzerrt]Niemanden um. Ich denke, wenn ich dauernd irgendwelche Beleidigungen durch die Gegend schmeiße, wirke ich tough und hart. Ich denke, wenn ich 20 mal aus dem Off dasselbe quassel, wirkt es bedeutungsschwanger und tiefsinnig. Ich denke, ich spiele in nem ganz schön beschissenen Film nach meiner „(fast) wahren Geschichte“ die Hauptrolle [stärker verzerrt]Zitronenrolle.
Knopf oder Aal. Peinlich, oder eher lächerlich? Ich weiß es nicht. Ich denke beides. Das ist mein Team [wusch]: Tony. Tony lässt mich in einem Meer aus Stilmitteln und Bildverfremdung ersaufen
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Man on Fire (Tony Scott, USA 2004)

manonfire.jpgIch muß zugeben, dass mir Collateral von Michael Mann irgendwie nicht so gefiel. Dies lag weniger an der Story, als vielmehr an der störenden Visualität des DV-Looks. Mag sein, dass dies die Authentizität fördern sollte, auf mich wirkte es aber eher hinderlich. Aber kommen wir zum eigentlichen, dem neuen Film von Tony Scott. Exzellente 146 Minuten Action mit einem Schuss Drama. Fantastisch umgesetzt mit Denzel Washington und der noch jungen aber sehr guten Dakota Fanning, zuletzt gesehen im entäuschenden War of the Worlds. Die Adaption eines Romans von A.J. Quinnell, in der es kurz gesagt um einen Ex-Soldaten geht, der als Bodyguard eines Mädchens versagt und ihren Tod rächen will. Eine simple Story, die audiovisuell beeindruckend umgesetzt wurde. mehr


Kiss Kiss Bang Bang (Shane Black, USA 2005)

kissbang.jpgEine schwarze Komödie ganz nach meinem Geschmack und gespickt mit bissigen Sprüchen ala The Last Boy Scout. Seit der Lethal Weapon Reihe rief bei mir ein Actionfilm keine derart schöne Schenkelklopfer mehr hervor. Das mag wohl nicht zuletzt an dem in Hollywood nicht unbekannten Shane Black liegen, der schon für Actionkomödien wie Lethal Weapon 1-4, Last Action Hero oder The Long Kiss Goodnight als Drehbuchautor aggierte. Diesmal hat er dann auch gleich im Regiestuhl Platz genommen und seine Ideen selbst verwirklicht. mehr


Ju-on (Takashi Shimizu, Japan 2000)

Ju-on PosterEs sieht aus wie ein ganz normales, alltägliches Haus… aber das ist es nicht. Etwas Furchtbares ist hier geschehen, und nun lauert das unsagbar Böse in den Räumen. Ein Fluch, der sich manifestiert, der jeden gnadenlos verfolgt, der einmal einen Fuß über die Schwelle gesetzt hat… e-m-s

So könnte eine knappe Zusammenfassung der Handlung des Horrofilms Ju-on aussehen. Und diesmal ist es kein Splatterfilm, der mit Make-Up und Specialeffects den Zuschauer im Fernsehsessel zusammenzucken lässt. Takashi Shimizu sah sich durch Filme wie Ringu inspiriert selbst einen Horrofilm zu schaffen, der auf recht suptile aber sehr wirksame Art und Weise eine unheimliche Atmosphäre aufbaut. Der DV-Look des Films tut dabei sein übriges. mehr


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