ITFS 2016 – Filmmarathon beginnt mit Internationalen Wettbewerb 2

Mit Beginn des dritten Festivaltages steigt nun auch das Pensum der zu sichtenden Filme enorm. Was immer etwas schade ist, ist der Umstand, dass egal wieviel Zeit zur Verfügung steht, es niemals ausreichen wird, alle Filme zu schauen. Aber irgendwo muss ich ja ansetzen und so geschehen beim zweiten Teil des Internationalen Wettbewerbes, der übrigens bedeutend stärker als der erste Teil war.

Café froid / Cold Coffee
R: Stéphanie Lansaque, FranÇois Leroy
Frankreich 2015
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Die tragische Geschichte erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, die nach plötzlichen Tod ihrer Mutter die Geschäfte des Cafés übernehmen muss. Mit sehr radikalen Bildern wird der langsam wachsende Wahnsinn des Mädchens erlebbar. Mit drastischen Mitteln wird eine sehr düstere Stimmung aufgebaut und mit jeder Faser des Körpers wird der Verlust der Mutter fühlbar. Deftige Kost, toll umgesetzt. (7/10)

Some Thing
R: Elena Walf
Deutschland 2015
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Witzige Geschichte, schön skurril gezeichnet, die sich um vier Berge dreht und in der eines klar wird. Es zählt nicht immer wieviel man besitzt, sondern was man besitzt. (6/10)

The Valley Below
R: Joel Hofmann
Schweiz 2015
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Solide animierter Beitrag. Spannend erzählt und am Ende temporeich mit „bombastischem“ Ende. (6/10)

Deadly Drive-in Disaster
R: Arjan Wilschut
Niederlande 2015
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Actionreiche Agenten/Alien Komödie ala James Bond mit etwas anderer Rollenverteilung. Die knapp drei Minuten sind von Anfang bis Ende prall gefüllt mit viel Kawoom und toller Animation. Hat Spaß gemacht dem Treiben zu zuschauen. (7/10)

Dernière Porte Au Sud / Last Door South
R: Sacha Feiner
Belgien 2015
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Mit unglaublich viel Liebe zum Detail gemachter Stop-Motion-Film. Eine Art Coming of Age Geschichte um einen Jungen und dessen außergewöhnlichen Freund. Sowohl inhaltlich als auch optisch und akustisch hervorragend umgesetzt mit Gänsehautmomenten. (8/10)

Locker X
R: Brian May
Deutschland 2015
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Experimentalfilm der optisch zu beeindrucken weiß. Mit treibender Musik und Animationen die zum Stauen einladen. Leider fehlt dem Ganzen noch etwas Inhalt und am Ende ist er etwas zu langatmig. Und so ist nur eine sehr gute Werkschau. (6/10)

Under the Apple Tree
R: Erik van Schaaik
Niederlande 2015
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Stilistisch erinnert der Film an die Arbeiten der Shaun das Schaf Macher. Inhaltlich geht es aber viel finsterer zur Sache. Sehr detailreich und rundum gelungen lüftet Under the Apple Tree unteranderem auch das Geheimnis der Zombies. Dieser Kurzfilm macht auf jeden Fall Lust auf einen Langfilm von den Machern. (8/10)

If I Was God…
R: Cordell Barker
Kanada 2015
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Ein Blick in ein typisches Klassenzimmer. Hier erlebt ein kleiner Junge wie es wäre Gott zu spielen und was damit alles für Möglichkeiten geboten sind. Schön animiert in klassischem Stoptrick und sehr abwechslungsreich erzählte kleine Geschichte. (7/10)

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