Archiv der Kategorie ‘Leinwand’

Tideland (Terry Gilliam, UK/Canada 2005)

tideland.jpgSollte es dieser Film doch noch irgendwann in die deutschen Kinos schaffen, so kann ich jedem Terry Gilliam Fan nur wärmstens ans Herz legen sich diese bizarre Kreuzung aus Alice im Wunderland und Psycho auf der großen Leinwand anzuschauen. Bedingt durch die Handlung, die schrägen Charaktere, den ausgefallenen Kulissen und vorallem dem, ich nennen ihn mal, gilliamschen Blick durch die Kamera, taucht man schnell in eine fremdartige, phantastische Welt ab. Zwar hätte der Film etwas knapper ausfallen können – aber lieber etwas länger als zu kurz – dennoch hat mich besonders Jodelle Ferland von Anfang an in ihren Bann gezogen. Eine wirklich tolle Schauspielleistung für so ein junges Mädchen. Da hat Gilliam bei der Besetzung für die Rolle der Jeliza-Rose ein goldenes Händchen bewiesen. Tideland ist ein rundum gelungener Film. Sicher kein Meisterwerk aber definitiv ein Hingucker der bis zum großen Finale zu unterhalten weiß.


And the Oscar goes to…

…hieß es gestern wieder einmal bei den 79. Academy Awards. Für Europäer gewohnt, in den späten Nacht- bzw. frühen Morgenstunden, führte diesmal Ellen DeGeneres durch die Show und sie gefiel mir dabei richtig gut. Auf alle Fälle würdig, um im nächsten Jahr wieder der Host zu sein. Eindrucksvoll auch die Zwischeneinlagen der Tanzgruppe, die vor einer Schattenwand, aus menschlichen Körpern, die unmöglichsten Figuren, passend zu den nominierten Filmen, zauberten. Oder die Livesynchronisation von Toneffekten mit bloßer Stimme. Im Publikum überraschte Dauer-Oscar-Liebling Jack Nicholson mit wenig Haaren auf dem Kopf, nämlich gar keinen. Aber kommen wir zu den Gewinnern dieses Abends. Ich hatte in diesem Jahr den Nachteil kaum einen Film der Nominierten gesehen zu haben. So kann ich einige Entscheidungen der Jury weniger gut nachvollziehen. mehr


Secretary (Steven Shainberg, USA 2002)

Am Freitag lief auf 3sat mal wieder eine kleine Filmperle. Secretary, ein ausgezeichneter Film. Irgendwie scheint dieser aber generell beim Kinozuschauer untergegangen zu sein. Deswegen, an dieser Stelle, ein wenig Werbung meinerseits: Trailer


Wiederentdeckung des deutschen Films

Ich sollte mal wieder öfters deutsche Filme schauen. Denn in den vergangenen Wochen sah ich erfreulicherweise gute Filme aus deutschen Landen. Warum ich in der Vergangenheit Filme aus meiner Heimat eher gemieden habe? Es lag wahrscheinlich hauptsächlich an Komödien ala Traumschiff Surprise, 7 Zwerge, Otto – Der Katastrofenfilm oder Der Schuh des Manitu. Alles nur sehr mittelmäßige Filme, die mir irgendwie die Lust auf mehr verdorben haben. Nun aber zu den Entdeckungen, die mich in Zukunft wieder positiver auf Produktionen aus Deutschland blicken lassen. mehr


V for Vendetta (James McTeigue, USA/UK/Germany 2005)

vendetta.jpgDies war einer der Filme, von denen ich im Vorfeld gar nicht genug Trailer und Teaser sehen und Vorberichte lesen konnte. Leider hatte ich dann, als V for Vendetta im Kino lief, keine Gelegenheit diesen auf der großen Leinwand zu sehen. Jetzt habe ich es endlich in den heimischen vier Wänden nachgeholt. Aber leider wurde ich wie schon lange nicht mehr enttäuscht. Zwar wurde ich vorgewarnt, dass dieser Film nicht herausragend sei, aber nach den ganzen Erwartungen die ich in den Film setzte, wollte ich mich selbst davon überzeugen. Und V for Vendetta war nicht einmal ansatzweise das, was ich mir vorstellt hatte. Zwar insgesamt kein schlechter Film, aber dennoch in vielen Belangen einfach nicht überzeugend. Besonders entsetzt war ich übrigens von der ausdruckslosen Darbietung von Natalie Portman. Irgendwie scheint sie nicht aus den Kinderschuhen in Léon rausgewachsen zu sein. mehr


Domino (Tony Scott, USA 2005)

domino.jpgMein Name ist Domino Harvey, ich bin Kopfgeldjägerin.
Kopf oder Zahl, Kopf du lebst, Zahl du stirbst. Meine bekackte Münze ist aber irgendwie beschwert, denn ich bringe niemanden um [leicht verzerrt]Niemanden um. Ich denke, wenn ich dauernd irgendwelche Beleidigungen durch die Gegend schmeiße, wirke ich tough und hart. Ich denke, wenn ich 20 mal aus dem Off dasselbe quassel, wirkt es bedeutungsschwanger und tiefsinnig. Ich denke, ich spiele in nem ganz schön beschissenen Film nach meiner “(fast) wahren Geschichte” die Hauptrolle [stärker verzerrt]Zitronenrolle.
Knopf oder Aal. Peinlich, oder eher lächerlich? Ich weiß es nicht. Ich denke beides. Das ist mein Team [wusch]: Tony. Tony lässt mich in einem Meer aus Stilmitteln und Bildverfremdung ersaufen
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Man on Fire (Tony Scott, USA 2004)

manonfire.jpgIch muß zugeben, dass mir Collateral von Michael Mann irgendwie nicht so gefiel. Dies lag weniger an der Story, als vielmehr an der störenden Visualität des DV-Looks. Mag sein, dass dies die Authentizität fördern sollte, auf mich wirkte es aber eher hinderlich. Aber kommen wir zum eigentlichen, dem neuen Film von Tony Scott. Exzellente 146 Minuten Action mit einem Schuss Drama. Fantastisch umgesetzt mit Denzel Washington und der noch jungen aber sehr guten Dakota Fanning, zuletzt gesehen im entäuschenden War of the Worlds. Die Adaption eines Romans von A.J. Quinnell, in der es kurz gesagt um einen Ex-Soldaten geht, der als Bodyguard eines Mädchens versagt und ihren Tod rächen will. Eine simple Story, die audiovisuell beeindruckend umgesetzt wurde. mehr


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