DOM – Darlington

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Die heutige Aufgabe bestand für mich darin, möglichst unbeschadet das Rennen zu beenden. Denn das Wetter machte die Strecke in Darlington nicht gerade einfacher zu fahren. Die 84°F und die geschlossene Wolkendecke machten einiges Schrauben und Probieren am Setup nötig. Nach einigen Testrunden war ich aber soweit zufrieden und mit einem stabilen Setup konnte ich gut im Mittelfeld mitfahren. Im Qualifying konnte ich meine mögliche Geschwindigkeit nicht ganz umsetzen, fuhr aber dennoch auf den 12. Startplatz. Im Warmup nahm ich dann noch einige Feinabstimmungen am Auto vor und stellte mich, zumindest gedanklich, auf ein eher grünes Rennen ein.

Von Anfang an ging ich also recht vorsichtig zu Werke. Zunächst war es auch recht grün gewesen und es stellte sich schnell heraus, dass ich besonders bei einem Longrun gut in der Top 10 mitfahren konnte. Durch gute Boxenstopps meinerseits und einigen Ausfällen vor mir, spülte es mich bis Rennmitte nah an die Top 5 heran. So richtig konnte ich meine Stärke im Longrun leider nicht ausspielen, da das Rennen immer wieder durch Gelbphasen unterbrochen wurde. So stellte ich also meine Taktik im letzten Drittel des Rennens nun leicht um und achtete jetzt etwas weniger auf den Reifenverschleiß und begann leicht zu pushen.

Auf diese Weise kam ich dann, bei noch gut 50 zu fahrenden Runden, bis an das Heck von Stefan Lippert heran. Dieser lag auf Platz fünf, vor ihm nur noch Conrad Wegener, Andy Wilke und Volker Hackmann. Ich nahm mir nun ausreichend, für die Vorbereitung eines Überholmanövers, Zeit und wartete auf einen kleinen Schwächemoment von Stefan. Dieser kam dann auch und ich schlüpfte an ihm vorbei. In den folgenden Rennunterbrechung waren einige Fahrer auf unterschiedlichen Strategien unterwegs. So wurde die Fünfergruppe immer wieder von Fahrern gesprengt, die sich beim Stopp nur zwei Reifen haben wechseln lassen. Doch gerade auf dieser reifenfressenden Strecke konnte dies nicht ganz aufgehen.

Bei einem Restart wurde dann Conrad Wegener durch, den bereits überrundeten, Andreas Kröger behindert und ich konnte in Turn 2 innen an Wegener vorbei. Aber bereits beim nächsten Boxenstopp konnte sich Conrad seinen Platz, durch eine schnellere Arbeit seiner Crew, zurück erobern. Das Spielchen ging also wieder von vorne los. Mein nächster Angriff, an gleicher Stelle wie zuvor, gelang mir diesmal nicht und ich reihte mich zunächst hinter Conrad ein. Beim letzten Restart, wenige Runden vor Rennende, lag ich also auf Platz vier, mit Aussicht auf einen Podiumsplatz. Doch Conrad Wegener konnte schnell davon ziehen und ich hatte noch etwas mit dem Überrundeten Gabriel Stöhr zu kämpfen und verlor dadurch etwas an Boden.

Allerdings hatte sich Conrad Wegener zuvor im Rennen einen Dreher geleistet und beschädigte sich dabei wohl etwas an seinem Wagen. Zumindest konnte ich in den letzten zehn Runden schnell Boden gutmachen. Fünf Runden vor Schluss war ich am Heck von Conrad. Nun musste nur noch eine passende Gelegenheit zum Überholen her. Und diese kam auch kurz darauf. Conrad kam sehr schlecht aus Turn 2 heraus und ich konnte ihn auf der Backstraight überholen. Nun brauchte ich nur noch fehlerfrei zu ende zu fahren, was leichter gesagt war als getan, und ich hätte eines meiner bestes DOM-Ergebnis in dieser Saison eingefahren. Auch in den letzten beiden Runden saß mir Conrad weiterhin im Nacken, aber bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge konnte ich die Position halten und fuhr einen hervorrangenden dritten Platz nach Hause.

Am Ende ging meine Strategie also voll und ganz auf. Ohne Unfall und nur mit den nötigsten Überholmanövern war einer sehr gute Platzierung, auf dieser doch recht engen und dadurch anspruchsvollen Strecke, für mich rausgesprungen. Damit bin ich meinem Saisonziel, einer Top 5 Platzierung im Gesamtklassement, wieder ein Stückchen näher gerückt.

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