GNOS – Texas

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Nachdem ich letzte Woche in der DOM ausgesetzt habe – und dies war auch ganz gut so, bei den vielen Yellows – ging es diese Woche nach Texas – Yeeha! Als es zu Beginn der Saison klar war, dass mit dem GNS-Mod gefahren wird, hatte ich schonmal einige Setups für diese Strecke gebastelt und so konnte ich das Training heute etwas ruhiger angehen. Im Practice stellte sich auch schnell heraus, dass keine weiteren Anpassungen am Setup nötig waren und ich fuhr nochmal einen ordentlichen Longrun. Das Qualifying konnte ich mit einem vierten Startplatz beenden und freute mich jetzt auf das Rennen.
   Bereits am Start konnte ich eine Postion gutmachen und fuhr bis zur ersten Yellow hinter Torsten Eberius. Beim Boxenstopp aber bereits mein erster Patzer. Ich stellte meinen Wagen zu weit an der Boxenmauer ab und es konnten nur die rechten Reifen gewechselt werden. Da meine Crew dadurch viel schneller als die anderen fertig war, kam ich als Erster, aber mit schlechteren linken Reifen wieder zurück auf die Strecke. So konnte ich zumindest meine ersten Führungsrunden holen. Wenig später ging aber Conrad Wegener wieder an mir vorbei.
   Danach folgten bis zur ungefähr 55. der 167 zu fahrenden Runden immer wieder kurze Greenstints, bei denen sich an der Spitze nicht viel tat. Erst jetzt sollte sich in einem sehr langen Greenstint zeigen, wer am besten mit den Reifen haushalten konnte. Meine Strategie legte ich so aus, dass ich noch mit einigen weiteren Gelbphasen rechnete. Und so ging ich auch wenige Runden später am Führenden Wegener vorbei und versuchte, mit dem bereits Überrundeten Gabriel Stöhr im Schlepptau, der Spitze etwas davonzufahren. Dies gelang mir anfangs auch, aber so richtig wollte oder konnte mir Gabriel Stöhr keine Hilfe sein. Zwar blieb er viele Runden bei mir im Windschatten, für eine Unterstützung meinerseits war der Abstand mit gut 0.5-0.7 Sek. aber immer etwas zu groß. So kam es auch, wie es kommen musste. Am Ende der Lebensdauer meiner Reifen konnte die Verfolgergruppe, bestehend aus Wegener, Bayer, Kirchhofer und Kröger, aufschließen und teilweise an mir vorbeigehen. Bei der für noch sechs Runden verfügbaren Spritmenge bekam ich vom Spotter zusätzlich noch ein „Your front tyres are wearing out!“ Ein Blick auf die Reifenstatistik sagte mir, anhand einer dunkelroten Färbung des rechten Vorderreifens, auch unmissverständlich: Jetzt muss ich an die Box!
   Um also das Risiko eines Reifenplatzers nicht unnötig zu erhöhen, fuhr ich, wie einige andere auch, zum Reifenwechsel an die Box. Bei noch gut 45 zu fahrenden Runden sollte dies, insofern es weiter grün bleibt, der letzte Boxenstopp sein. Ich fuhr vorsichtig an die Box – meine Crew machte einen hervorragenden Job – ich ordnetet mich wieder vorsichtig auf der Strecke ein und übernahm, nachdem auch der letzte an der Box war, wieder die Führung. Direkt hinter mir fuhr Matthias Bayer in meinem Windschatten. Wir konnten uns im Draft gut von den Verfolgern absetzen. Der nächste Fahrer war Wegener mit fast vier Sekunden Rückstand. Aber ein vermeidbarer Fehler meinerseits kostete mich die Führung. Beim Überrunden einiger Lapper fuhr ich auf der Frontstretch kurz über die Wiese, verlor dabei fast den Wagen und musste kurz in die Eisen steigen um den Wagen wieder auf Kurs zu bringen. Dadurch konnte Matthias Bayer ohne Probleme an mir vorbeifahren und ich hatte einige Millimeter weniger Gummi auf meinen Schlappen. Ich versuchte jetzt nur noch irgendwie Anschluss zu halten. Dies gelang mir auch halbwegs gut. Zwar konnte ich nun Matthias Bayer nicht mehr angreifen, aber die Verfolger konnten wenigstens nicht weiter aufschließen.
   Leider gab es 20 Runden vor Schluss nochmal eine Gelbphase. Auf der Frontstretch hatte es mächtig gekracht und ich versuchte über die Wiese den Wracks auszuweichen. Zwar drehte sich der Wagen, aber ich versuchte ihn kontrolliert zum Stehen zu bringen. Dies hätte auch fast geklappt, wäre da nicht kurz vor mir bereits ein weiterer Wagen, der von Martin Kniep, in die Boxengasse gerutscht und zum Stehen gekommen. Er stand genau auf meiner Linie, die mein Wagen zum Rutschen einschlug und wir kollidierten recht heftig . Glück im Unglück, außer ein paar aerodynamischen Einschränkungen an der Karosserie, war zumindest mein Motor weiterhin intakt. Nach einem etwas längeren Boxenstopp kam ich als Dritter wieder zurück aus der Box und wollte jetzt nur noch den Podiumsplatz nach Hause fahren. Dummerweise tuschierte ich wenige Runden nach dem Restart, ausgangs Turn 2, öfters mal die Mauer. Dadurch verlor ich zuerst den zweiten Platz an Matthias Bayer, an dem ich kurzzeitig vorbei kam, und einige Runden später den dritten Platz an Florian Kirchhofer. So kam ich als Vierter ins Ziel. Sicherlich kein optimales Ergebnis, aber trotzdem noch sehr gut und zufriedenstellend. Damit ist dies meine vierte Top5 Platzierung im vierten Rennen, aber noch immer ohne Sieg. Ich bin auf weiterhin guter Hoffnung, dass auch ein Sieg irgendwann für mich rausspringen wird.

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